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Muskelfaserriss: Janzer schon wieder im Pech

Holstein Kiel Muskelfaserriss: Janzer schon wieder im Pech

Eine MRT-Untersuchung brachte Manuel Janzer bittere Gewissheit: Der Flügelspieler von Holstein Kiel erlitt im Testspiel gegen den HSV einen Muskelfaserriss im hinteren linken Oberschenkel. Es ist die bereits vierte Verletzung dieser Art, die den 24-Jährigen in dieser Saison zu einer Zwangspause verurteilt.

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Rückschlag: Der zuletzt in Magdeburg als Siegschütze gefeierte Manuel Janzer muss jetzt erneut pausieren.

Quelle: imago/Christian Schroedter

Kiel.  Zwecks Ursachenforschung steht Manuel Janzer nunmehr eine Tour durch diverse Arztpraxen bevor. „Manuel wird komplett durchgecheckt. Vielleicht sind es die Zähne, vielleicht eine Lebensmittelunverträglichkeit“, erklärte Fitnesstrainer Timm Sörensen. Uwe Stöver, Geschäftsführer Sport bei den Störchen, erinnerte sich an den Beginn seiner eigenen Profikarriere: „Bei Bayer Leverkusen hatte ich ähnliche Sorgen. Nachdem mir zwei Weisheitszähne entfernt worden waren, ging’s mir besser.“

 Auch Physiotherapeut Sebastian Süß rätselte ob der Anfälligkeit des ehemaligen U17-Europameisters, der schon bei seinen zurückliegenden Stationen VfB Stuttgart und Heidenheim mit Adduktoren-Beschwerden und muskulären Problemen zu kämpfen hatte: „Zweimal im Jahr wird bei unseren Profis ein großes Blutbild gemacht. Da war bei Manuel nichts Auffälliges zu erkennen.“

 Der neuerliche Rückschlag ist für Janzer umso ärgerlicher, da er sich doch gerade seiner Bestform näherte. Sein goldener Hacken-Treffer zum Kieler 1:0-Erfolg in Magdeburg besitzt gute Chancen zur „Tor des Monats“-Nominierung. Im Internetportal liga3-online.de zählt der Blondschopf zur Drittliga-Mannschaft des Monats März. Bei dfb.de hat es der gebürtige Schwabe immerhin ins Team des 31. Spieltages geschafft. „Die letzten drei Wochen sollten Manuel Selbstvertrauen und Kraft geben, alles zu unternehmen, damit er konstant fit bleibt“, so Stöver.

 Wer Janzer am Sonnabend (14 Uhr) in dem mit Blick auf den Abstiegskampf so wichtigen Heimspiel gegen Wehen Wiesbaden ersetzt, darüber grübelt Störche-Cheftrainer Karsten Neitzel noch. Als Alternativen stehen der von einer Kniereizung genesene Steven Lewerenz, Marc Heider und Rene Guder zur Verfügung. Fabian Schnellhardt hingegen muss wegen einer Gelbsperre passen. In den Spielformen des Mittwochtrainings ließ Neitzel allerdings auch eine andere Variante proben. Die etatmäßigen Innenverteidiger Rafael Czichos und Denis-Danso Weidlich wechselten sich als Mittelfeldakteure auf der Außenbahn ab.

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