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Fan-Krawalle: Holstein Kiel muss Strafe zahlen

Urteil des DFB Fan-Krawalle: Holstein Kiel muss Strafe zahlen

Die Fan-Krawalle beim Heimspiel gegen den VfL Osnabrück kommt Holstein Kiel teuer zu stehen: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) verurteilte den Verein zu einer Strafe in Höhe von 8000 Euro und einer zehnmonatigen Blocksperre auf Bewährung.

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Teures Nachspiel für Holstein Kiel: Beim Spiel gegen den VfL Osnabrück wurden auf der Westtribüne Bengalos und eine Knall-Rakete gezündet.

Quelle: imago

Kiel. In dem Drittliga-Spiel am 16. September hatte eine Fan-Gruppierung auf der Westtribüne Bengalos gezündet und eine Knall-Rakete auf die Haupttribüne geschossen. Dabei wurde ein Zuschauer verletzt. Holstein Kiel ergriff daraufhin eine harte und in der Dritten Fußball-Liga bisher einmalige Maßnahme gegen eigene Anhänger.

Störche-Geschäftsführer Wolfgang Schwenke machte von seinem Hausrecht Gebrauch und sprach bis auf Weiteres ein Stadionverbot für die 50 bis 70 Personen starke „Fan“-Gruppierung „Sektion Spielsucht“ aus. Gegenüber den Kieler Nachrichten fand Wolfgang Schwenke klare Worte: "Wer so etwas tut, der hat bei uns nichts verloren.“

Mit dem Stadionverbot war es aber nicht getan. Wie am Donnerstag bekannt wurde, verurteilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) den Drittliga-Verein zu einer Strafe in Höhe von 8000 Euro und einer zehnmonatigen Blocksperre auf Bewährung. Sollte es in dieser Zeit einen weiteren Vorfall geben, müsse Holstein Kiel damit rechnen, dass der Block I auf der Westtribüne gesperrt wird.

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Ein Artikel von
KN-online (Kieler Nachrichten)

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Foto: Das Hausverbot gegen die "Sektion Spielsucht" wurde aufgehoben.

Holstein Kiel hat das Hausverbot gegen die „Sektion Spielsucht“ aufgehoben. Bereits beim Heimspiel gegen Jahn Regensburg (Sonnabend, 14.05 Uhr) kann die Fangruppierung den Drittliga-Verein wieder im Stadion anfeuern und unterstützen.

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