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Hausverbot gegen "Sektion Spielsucht" aufgehoben

Holstein Kiel Hausverbot gegen "Sektion Spielsucht" aufgehoben

Holstein Kiel hat das Hausverbot gegen die „Sektion Spielsucht“ aufgehoben. Bereits beim Heimspiel gegen Jahn Regensburg (Sonnabend, 14.05 Uhr) kann die Fangruppierung den Drittliga-Verein wieder im Stadion anfeuern und unterstützen.

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Das Hausverbot gegen die "Sektion Spielsucht" wurde aufgehoben.

Quelle: imago/objectivo

Kiel. Holstein Kiel hatte das Hausverbot nach den Vorfällen beim Heimspiel gegen den VfL Osnabrück am 16. September für die 50 bis 70 Personen starke Fangruppierung „Sektion Spielsucht“ ausgesprochen. Eine solche Kollektiv-Strafe gab es erst einmal, und zwar in der Bundesliga: 2015 nach Ausschreitungen von Anhängern des 1. FC Köln in Gladbach.

Bei der 0:1-Niederlage gegen den VfL Osnabrück hatten Randalierer auf der Westtribüne des Holsteinstadions verbotene Pyrotechnik zum Einsatz gebracht. Eine Rakete war als Irrläufer auf der Haupttribüne gelandet, ein Zuschauer erlitt ein Knalltrauma. „Wer so etwas tut, der hat bei uns nichts verloren“, sagte KSV-Geschäftsführer Wolfgang Schwenke nach dem Vorfall.

"Sektion Spielsucht" übernahm Verantwortung

Am Freitagabend dann die Wende: Die „Sektion Spielsucht“, die laut Holstein Kiel noch nie an den regelmäßigen Treffen mit Vertretern der Fangruppierungen teilgenommen hat, erschien in der Geschäftsstelle. Laut Pressemitteilung übernahm die „Sektion Spielsucht“ bei dem Gespräch die Verantwortung dafür, dass aus ihrem Bereich heraus eine Rakete abgefeuert wurde. Es soll jedoch niemand aus ihren Reihen gewesen sein.
 
Nach dem Treffen hob Wolfgang Schwenke das Hausverbot auf. "Wir haben eine gute Lösung gefunden und starten an diesem Tag neu durch – alle gemeinsam für den Verein", teilte er am Sonnabend schriftlich mit. Nach Informationen von Holstein Kiel wolle die „Sektion Spielsucht“ künftig auch regelmäßig an den Fanratssitzungen teilnehmen.

Strafe für Holstein Kiel

Die Fan-Krawalle beim Heimspiel gegen den VfL Osnabrück kam Holstein Kiel auch teuer zu stehen: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) verurteilte den Verein zu einer Strafe in Höhe von 8000 Euro und einer zehnmonatigen Blocksperre auf Bewährung.

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Tanja Köhler
Ressortleiterin Digitale Angebote

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Urteil des DFB
Foto: Teures Nachspiel für Holstein Kiel: Beim Spiel gegen den VfL Osnabrück wurden auf der Westtribüne Bengalos und eine Knall-Rakete gezündet.

Die Fan-Krawalle beim Heimspiel gegen den VfL Osnabrück kommt Holstein Kiel teuer zu stehen: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) verurteilte den Verein zu einer Strafe in Höhe von 8000 Euro und einer zehnmonatigen Blocksperre auf Bewährung.

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