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Autogramme, Selfies und süße Herzensgrüße

Show-Training bei Holstein Kiel Autogramme, Selfies und süße Herzensgrüße

Fußball-Drittligist Holstein Kiel bat seine Anhänger im Rahmen der noch jungen Saisonvorbereitung zum Show-Training bei Kaffee und Kuchen, Bratwurst und Bier, Autogrammen und Selfies sowie Interviews mit den Neuverpflichtungen ins Leistungszentrum Projensdorf – und über 500 Störche-Fans folgten am Freitag dieser Einladung.

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Dicht gedrängt an der Barriere verfolgten gut 500 Fans und Hobbytrainer die Übungseinheit der Kieler Drittliga-Störche in Projensdorf. Laura Lipowski, Maja Lübker und Alexa Holst (Foto re. von li.) nahmen dabei einen Profi ganz besonders unter die Lupe ...

Quelle: mah

Kiel. Eine stattliche Kulisse, der Cheftrainer Karsten Neitzel die passenden Worte zum kommenden Spieljahr mit auf den Heimweg gab: „Es wird eine Riesenherausforderung, Platz drei aus dem Vorjahr zu bestätigen. Aber eines kann ich versprechen: Die Jungs werden sich den Allerwertesten aufreißen.“

 Einen Vertrauensvorschuss der besonderen Art genoss schon zu Beginn der gelungenen Veranstaltung bei sommerlichen Bedingungen Fabian Schnellhardt. Durch ihren Vater war einst das Fußball-Interesse bei der heute 16-jährigen Maja Lübker geweckt worden. Der hatte sein Herz an den 1. FC Köln verloren, die Tochter damals an eines der größten Talente der Geißböcke – Fabian Schnellhardt. Umso intensiver war jetzt natürlich Majas Freude, dass der 21-jährige Offensivspieler künftig als Leihgabe des MSV Duisburg für die Störche auf Torejagd geht. Das Plakat, das die Kielerin am Freitag zusammen mit ihren gleichaltrigen Freundinnen Laura Lipowski und Alexa Holst präsentierte, ließ keine Zweifel über die Gefühlslage aufkommen.

 Auch Fabian Wetter zählte zur Schar der Kiebitze. Der von anhaltenden Hüftproblemen geplagte Linksverteidiger nutzte die Gelegenheit, um sich von seinen künftigen Ex-Kollegen zu verabschieden. „Ich ziehe zurück nach Hannover und werde dort weiter meine Reha-Maßnahmen absolvieren“, sagte der 26-Jährige, der ein Holstein-Angebot zur Verlängerung seines auslaufenden Vertrages ausgeschlagen hatte: „Ich hoffe, dass ich im kommenden Januar zur Transferperiode II wieder fit bin und ein Engagement bei einem anderen Klub erhalte.“ Wie zum Beispiel die bei Holstein ausgemusterten Innenverteidiger Patrick Auracher, der beim Viertligisten Wormatia Worms mit dem Ex-Kieler Marco Steil einen Kontrakt unterschrieb, oder Marcel Gebers, der bei Wacker Innsbruck (Zweite Liga Österreichs) im Gespräch ist. Deren Nachfolger präsentierten sich beim Abschlussspiel sehr engagiert, es ging im Kampf um die ersten Stammplätze durchaus zur Sache.

 Neitzel öffnete dabei erstmals die Karten für mögliche personaltaktische Optionen. Die beiden Paare der Abwehrzentrale hießen Hauke Wahl/Denis-Danso Weidlich (Rostock) sowie Dominik Schmidt (Münster)/Manuel Hartmann. Als „Sechser“ im defensiven Mittelfeld standen sich Marlon Krause und Evans Nyarko (Dortmund II) gegenüber. Weitere Aufschlüsse dürfte das erste Testspiel der Störche am Sonnabend (16.30 Uhr/Stadion am Stosch) beim Verbandsligisten VfR Laboe ergeben.

 Mittelfristig indes geht der Blick natürlich in Richtung Saisonauftakt am 25./26. Juli. Für den Startschuss wünschte sich Neitzel ein Heimspiel: „Weil wir iin der letzten Saison m Holsteinstadion ein gutes Fundament geschaffen und die Fans in der Endphase Zweitliga-Niveau bewiesen haben.“ Dass der Zweitliga-Spielplan bereits am Freitag eine Woche vor dem der Dritten Liga veröffentlicht wurde (Holstein-Bezwinger 1860 München beginnt in Heidenheim), wusste der Kieler Coach nach eigenen Worten nicht. „Für mich wäre es normal, wenn aus organisatorischen Gründen zuerst der Plan für die Dritte Liga präsentiert wird.“ Aber das sei halt schwierig, wenn die dafür zuständigen Personen „nur im Büro sitzen“, lautete Neitzels Spitze in Richtung des DFB.

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Ein Artikel von
Andreas Geidel
Sportredaktion

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