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Holstein Kiel zum Heimsieg verdammt

Spiel gegen SF Lotte Holstein Kiel zum Heimsieg verdammt

Als wäre das Heimspiel für Holstein Kiel am Dienstag (19 Uhr) gegen den bislang kecken Aufsteiger SF Lotte nicht brisant genug, sorgt eine frisch entfachte öffentliche Diskussion für zusätzliche Unruhe. Es werden schon Nachfolger für Trainer Karsten Neitzel gehandelt.

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Holstein Kiel trifft am Abend auf SF Lotte.

Quelle: hfr

Kiel. Ein magerer Zähler aus zwei Spielen stellt keinen Verein zufrieden. Und für einen Klub, der sich das obere Tabellendrittel als Ziel gesetzt hat, ist diese Ausbeute sogar indiskutabel. Als wäre das Heimspiel für den Fußball-Drittligisten Holstein Kiel am Dienstag (19 Uhr) unter diesen Vorzeichen gegen den bislang kecken Aufsteiger SF Lotte nicht brisant genug, sorgt eine frisch entfachte öffentliche Diskussion zur Unzeit für zusätzliche Unruhe.

Plötzlich macht der Name des Ex-Kielers und -Schalkers Andre Breitenreiter als möglicher Nachfolger für Störche-Cheftrainer Karsten Neitzel die illusorische Runde, sollte dieser vorzeitig von seinen Aufgaben entbunden werden. Auch Maik Walpurgis (zuletzt Osnabrück) und Ralf Loose (zuletzt Münster) werden als Kandidaten gehandelt. Neitzel sieht sich durch diese branchenüblichen Reflexe nicht in seiner Konzentration gestört: „Ich lese das und denke mir meinen Teil.“ Auch der seit der 0:1-Niederlage beim VfR Aalen am Sonnabend ortsabwesende Sportchef Ralf Becker bleibt gelassen: „Ich beteilige mich nicht an einer Trainerdiskussion.“

 Neitzel tüftelt derweil an der bestmöglichen Aufstellung. Kapitän Rafael Czichos ist nach seiner Roten Karte in Aalen für zwei Spiele gesperrt. Tim Siedschlag hat seinen Faserriss in der Gesäßmuskulatur auskuriert, scheint für die Startformation gesetzt. In welcher Mittelfeld-Position er eingesetzt wird, hängt auch von der Fitness Alexander Bielers ab. Der Spielgestalter hat nach seinem Magen-Darm-Infekt, so Neitzel, deutlich an Gewicht verloren. „Wir haben uns etwas einfallen lassen“, sagt Neitzel mit Blick auf die zuletzt komplett harmlose Holstein-Offensive, behält indes seine personellen Planspiele für sich.

 Dies dürfte auch erforderlich sein, denn das Team von Gästecoach Ismail Atalan ist saisonübergreifend seit 20 Pflichtspielen ungeschlagen, hat in dieser Zeit nur vier Gegentreffer gefangen. Ihr Einstieg ins Drittliga-Leben kann sich nach dem 3:0 in Bremen und 0:0 gegen Wiesbaden sehen lassen. Anflüge von Selbstzufriedenheit dürfte Atalan im Keime ersticken. Schließlich wurde der 36-Jährige am Montag im Rahmen seines Lehrgangs zur DFB-Trainer-Lizenz im Fach Psychologie geprüft.

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Ein Artikel von
Andreas Geidel
Sportredaktion

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