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Stresstest für die Kieler Störche

Auswärtsspiel Stresstest für die Kieler Störche

Sieben Punkte aus den drei Partien nach der jüngsten Länderspielpause – so lautete die inoffizielle Vorgabe für den Fußball-Drittligisten Holstein Kiel. Dem 3:1 gegen Werder II und dem 0:0 in Wiesbaden müsste demnach heute (14 Uhr) bei Preußen Münster der zweite Auswärts-„Dreier“ der Saison folgen.

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Markus Anfang beschreibt das Spiel mit Münster als "bislang schwierigstes Auswärtsspiel."

Quelle: Jan Huebner/imago

Kiel/Münster. Zehn Zähler trennen die Störche vom Schlusslicht aus Westfalen. Doch KSV-Cheftrainer Markus Anfang spricht „vom vielleicht schwierigsten Auswärtsspiel“ seit seinem Amtsantritt an der Förde. Der Zugzwang, unter dem die Preußen stehen, sowie die Qualität des Münsteraner Kaders sind treffende Argumente für diese Aussage. Anfang erwartet bei der Heimpremiere seines Kollegen Benno Möhlmann einen – der Jahreszeit entsprechend – hoplrigen Platz und eine gehörige Portion Hektik im Stadion an der Hammer Straße. Mentalität und Widerstandsfähigkeit seien in erster Linie gefragt.

Den ersten Stresstest in Sachen Leidensfähigkeit mussten die Kieler Profis schon am Freitag bestehen. Über sieben Stunden dauerte die rund 420 Kilometer lange Bus-Stau-Tour bis zum Teamhotel im gut 50 Kilometer hinter Münster gelegenen Hamm. Für Anfang, der seine Schützlinge am Vormittag zur finalen Übungseinheit in Projensdorf gebeten hatte, kein Problem: „Manchmal ist es auch ganz gut, wenn nicht alles perfekt ist.“

Die sich in der schwersten sportlichen Krise seit einem Jahrzehnt befindlichen Gastgeber meldeten derweil am Freitag einen prominenten Abgang im nunmehr fast komplett runderneuerten Umfeld. Carsten Gockel wird sein Amt als Geschäftsführer in der kommenden Woche niederlegen. Der 43-Jährige hatte seit 2006 auch als Interimstrainer und Sportlicher Leiter für die Münsteraner gearbeitet und sich in der Fußball-Szene einen guten Ruf erworben.

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Ein Artikel von
Andreas Geidel
Sportredaktion

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