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Holstein Kiel bezwingt Hertha BSC II mit 2:1

Testspiel Holstein Kiel bezwingt Hertha BSC II mit 2:1

Viertes Testspiel, vierter Sieg für den Fußball-Drittligisten Holstein Kiel. Doch beim mühsamen 2:1 (0:1) gegen den Nordost-Regionalligisten Hertha BSC II am Mittwochnachmittag im Leistungszentrum Projensdorf kamen die Störche erst in Durchgang zwei in die richtige Flugspur.

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 Die Störche Finn Wirlmann, Manuel Schäffler (von links) im Testspiel gegen Hertha BSC II

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. „Das war unser Stolperspiel in der Saisonvorbereitung“, sagte Holstein-Cheftrainer Karsten Neitzel nach dem Abpfiff. Die speziell in Durchgang eins sowohl in der Offensive maue als auch in der Defensive keineswegs von Stattelfestigkeit geprägte Vorstellung beunruhigte den 47-Jährigen indes nicht. „Wir haben personell ein bisschen was ausprobiert“, so Neitzel, der zudem auf die körperliche Belastung seiner Akteure im Rahmen des Aufbauprogramms für den Saisonstart am 25. Juli (14 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Mainz 05 II verwies. Noch am Vormittag er hatte die KSV-Profis zu einer Trainingseinheit gebeten. Neitzel: „Man sieht in solchen Spielen viel. Dabei geht es nicht vordergründig um Ergebnisse.“ 

Neuzugang Denis-Danso Weidlich übte sich in Vertretung des Platzhirschen Patrick Herrmann auf der Rechtsverteidiger-Position und zeigte dabei gute Ansätze im Vorwärtsgang. Der Ex-Erfurter Rafael Czichos übernahm vor Patrick Kohlmann den Part auf der linken offensiven Bahn. Eine denkbare Variante für Auswärtsauftritte gegen offensivstarke Heimteams. Gegen die Ausbildungsmannschaft des Berliner Bundesligisten griffen diese Maßnahmen noch nicht. Stattdessen wirkte Herthas U23 trotz der späten Anreise mit dem Zug (Ankunft auf dem Kieler Bahnhof war knapp 90 Minuten vor dem Anstoß um 12.38 Uhr) anfangs spritziger. Die 1:0-Führung durch Fabian Eisele (36.) war nicht unverdient.

Mehr Kultur ins Aufbauspiel und mehr Zug zum gegnerischen Gehäuse kam erst nach der Pause mit der Einwechslung von Maik Kegel in die Reihen der Störche. Manuel Schäffler (66.) staubte nach Eckball Fabian Schnellhardts zum Ausgleich für die KSV Holstein ab. Rene Guder (83.) zeichnete nach dickem Patzer des Hertha-Keepers Benjamin Lundt für den Siegtreffer verantwortlich. Am Sonnabend (14 Uhr) gastieren die Störche in Haderslev beim dänischen Superligisten SonderjyskE.

     

Holstein Kiel (1. Halbzeit): Jakusch – Weidlich, Schmidt, Wahl, Kohlmann – Krause, Wirlmann – Siedschlag, Czichos – Schnellhardt – Schäffler.

Holstein Kiel (2. Halbzeit): Jakusch – Herrmann, Weidlich (66. Mandel), Wahl, Kohlmann – Kegel, Wirlmann – Guder, Schnellhardt (66. Salem) – Schäffler (66. Sane), Heider.

Schiedsrichter: Franz Bokop (Vechta) – Tore: 0:1 Eisele (36.), 1:1 Schäffler (66.), 2:1 Guder (83.) – Zuschauer: 250.

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