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Störche 6:0 beim PSV Neumünster

Testspiel von Holstein Kiel Störche 6:0 beim PSV Neumünster

Zwei Ligen höher plus eine Woche Trainingsvorsprung gleich 6:0 (3:0)-Erfolg. Trotz der Übungseinheit zur Mittagszeit und der noch am Abend für hochsommerliche Temperaturen sorgenden Sonne kam Fußball-Drittligist am Freitag zu einem ungefährdeten Testspielsieg beim PSV Neumünster.

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Ab durch die Mitte trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit: Dominik Schmidt (Holstein Kiel, Mitte) setzt sich gegen Patrick Nagel (links, PSV Neumünster), Robin Ziesecke (2. v.r., PSV Neumünster und Paul Sachse (rechts, PSV Neumünster) durch.

Quelle: Matthias Hermann

Neumünster. Der fast ausschließlich auf Defensivarbeit bedachte SH-Ligist kreierte nicht eine nennenswerte Torchance, die Störche hingegen kombinierten streckenweise flott, ließen aber in puncto Kaltschnäuzigkeit Luft nach oben.

Das schönste Tor des Tages erzielte Marc Heider (17.), als er nach tollem Pass Manuel Schäfflers und einer sehenswerten Ballverarbeitung von Fabian Schnellhardt inklusive einer eleganten Körpertäuschung gegen PSV-Keeper Philipp Reinhold zum 2:0 abstaubte. Im Bruderduell der Familie Siedschlag sorgte der Kieler Tim für das i-Tüpfelchen. Per Kopf versenkte er die Kugel nach präziser Flanke Saliou Sanes zum 4:0. „Das macht immer Spaß, gegen meinen Bruder zu spielen. Überhaupt ist das hier ein guter Platz und ein guter Gegner – vielleicht machen wir das Spiel gegen PSV zu unserem Ritual der Saison-Vorbereitung“, lachte Tim Siedschlag nach dem Abpfiff.

Störche-Cheftrainer Karsten Neitzel, der Manuel Janzer wegen akuter Adukktorenproblemen kurz nach dessen Einwechslung wieder auswechseln musste, erlebte das gleiche Ergebnis wie zu seiner Pflichtspiel-Premiere für die KSV Holstein im Juli 2013, als es im SHFV-Landespokal gegen den PSV ging. „Wir Trainer hatten am Spiel unserer Mannschaft Spaß. Sie haben sich den ersten freien Tag am Sonntag verdient“, bilanzierte Neitzel durchaus zufrieden.            

PSV Neumünster: Reinhold – Kai Siedschlag, Sachse (46. Stoltenberg), Hamann /62. Sucu), Michalowski (62. Bethke) – Gülbay, Pfützenreuter (46. Barck) – Fürst (62. Jocham), Nagel (46. Tinney), Möller (28. Wittke) – Ziesecke (46. Casper).

Holstein Kiel: Kronholm – Herrmann (65. Guder), Schmidt (65. Mandel), Weidlich (46. Wahl), Czichos – Krause (65. Schewior), Kegel (46. Janzer) – Siedschlag, Schnellhardt – Schäffler (46. Sane).

Tore: 0:1 Czichos (9.), 0:2 Heider (17.), 0:3 Schäffler (33.), 0:4 Siedschlag (56.), 0:5 Sane (66.), 0:6 Stoltenberg (Eigentor/88.).

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