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Holstein Kiel trennt sich von Karsten Neitzel

Trainer Holstein Kiel trennt sich von Karsten Neitzel

Paukenschlag beim Fußball-Drittligisten Holstein Kiel: Am Dienstagmorgen haben sich die Störche von Cheftrainer Karsten Neitzel getrennt. Der Vertrag des 48-Jährigen ist bis zum 30. Juni 2017 datiert. Ein Nachfolger soll zeitnah bestimmt werden.

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Interimslösung: Ole Werner und Hannes Drews

Die KSV Holstein hat Trainer Karsten Neitzel (48) am Dienstagmorgen mit sofortiger Wirkung freigestellt.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. Als Interimslösung könnten Ole Werner (U23-Coach) und Fußballlehrer Hannes Drews (Trainer U19) fungieren. Neitzel liegt mit 118 Punktspieleinsätzen hinter Helmut Johannsen und Peter Ehlers auf Rang drei der ewigen Holstein-Trainerliste. Der gebürtige Dresdner hatte zudem die Störche mit dem Erreichen der Zweitliga-Relegation am 2. Jun 2015 zum größten Vereinserfolg seit dem Abstieg aus dem Bundesliga-Unterhaus 1981 geführt. Er war aber nach Platz 14 in der Vorsaison und nur vier Punkten aus vier Spielen in dieser Serie massiv in die Kritik geraten.     

„Wir sind mit der sportlichen Entwicklung nicht zufrieden“, sagte Ralf Becker, Geschäftsführer Sport des Fußball-Drittligisten. „Wir hatten das Gefühl, handeln zu müssen und wollen einen frischen Impuls setzen, um unsere sportlichen Ziele zu erreichen.“ Ein Nachfolger soll zeitnah präsentiert werden. „Wir bedanken uns bei Karsten Neitzel für die erfolgreiche und engagierte Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren“, sagte Becker, „und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute“.

Co-Trainer Jan Sandmann wird nicht freigestellt.

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Ein Artikel von
Andreas Geidel
Sportredaktion

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Kommentar

Richtig oder falsch? So einfach lässt sich die Freistellung Karsten Neitzels von seinem Cheftrainer-Posten beim Fußball-Drittligisten Holstein Kiel nicht beantworten. Oder vielleicht doch? Erreichen die Störche ihre selbstgesteckten Ziele (oberes Tabellendrittel), haben die Verantwortlichen um Sportchef Ralf Becker zumindest nichts falsch gemacht.

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