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Der Einschüchterung keine Chance

Trainingslager, Tag 3 Der Einschüchterung keine Chance

Das schreckliche Attentat von Istanbul, das zehn Menschen in den Tod riss, darunter acht Deutsche, ist natürlich auch im Trainingsquartier von Holstein Kiel in Manavgat an der Mittelmeerküste ein Thema. Zwar trennen den Badeort geografisch 516 Kilometer von der Millionenmetropole am Bosporus, doch gefühlt ist die Tragödie natürlich näher.

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Quelle: Uwe Paesler

Manavgat. Bei aller emotionalen Betroffenheit wollen Verantwortliche und Spieler der KSV dennoch den Fokus weiter auf den Zweck ihrer Reise richten. „Das macht mit keine Angst“, verdeutlicht Störche-Chefcoach Karsten Neitzel kurz und prägnant, dass Terroristen ihn nicht von der Arbeit ablenken. Sein Co-Trainer Jan Sandmann findet, dass „Manavgat von Istanbul so weit weg ist wie Kiel von Paris.

Holstein Kiel, Trainingslager, Tag 3

Holstein-Coach Karsten Neitzel leistet im türkischen Trainingslager weit mehr als die sportliche Vorbereitung auf die Fortsetzung der Rückrunde.

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Wir haben hier keine lebensbedrohliche Lage“. Gleichwohl glaubt der Ex-Profi, dass es „jeden Einzelnen überall treffen kann. Das ist die Lebenssituation“. Und der neue Mannschaftskapitän Rafael Czichos, der über Silvester in Paris weilte und dort ein „mulmiges Gefühl“ hatte, bedauert, dass man „Großstädte mittlerweile meiden“ müsse. „Aber hier im Trainingslager mache ich mir keine Sorgen. Man darf sich von Terroristen auch nicht einschüchtern lassen.“

Nach dem Training im strömenden Regen tragen Arne Sicker, Finn Wirlmann und René Guder das Trainingsgerät zurück.

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Ein Artikel von
Thomas Pfeiffer
Sportredaktion

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Holstein im Trainingslager
Foto: Torwarttraining in der Türkei: Niklas Jakusch (r.) hechtet gegen den Widerstand eines Gummiseils nach dem Ball. Sein Konkurrent Robin Zentner dient als Fixpunkt (hinten).

Sollten sich die Winter-Neuzugänge des Fußball-Drittligisten Holstein Kiel – Sigurbjörnsson, Evseev und Fetsch – als die erhofften Verstärkungen erweisen, bleibt für Chefcoach Neitzel nur noch ein Problem, das im Gegensatz zu den anderen Mannschaftsteilen mit „Bordmitteln“ gelöst werden soll: die Torhüterfrage.

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