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Tür für Marlon Krause wieder offen

Vertragsverlängerung bei Holstein Kiel? Tür für Marlon Krause wieder offen

Auch am Mittwoch blieb der Fall Uwe Stöver weiter ungelöst. Stattdessen widmete sich Stöver einer der zentralen Aufgaben im Rahmen seines bis zum 30. Juni 2018 datierten Vertrages: die Kaderplanung für die kommende Saison. Darin könnte Marlon Krause wieder ein Rolle spielen. 

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Der „Aggressive Leader“ unter den Störchen: Ex-Holstein-Kapitän Marlon Krause (Mitte) im Duell mit den Stuttgarter Timo Werner (re.).

Quelle: imago sportfotodienst

Kiel. Weder der Aufsichtsrat des noch um den Klassenerhalt kämpfenden Fußball-Drittligisten Holstein Kiel noch der beim Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern als künftiger Sportlicher Leiter gehandelte Geschäftsführer Sport der Störche selbst wollten sich zu den anhaltenden Spekulationen äußeren. Auch zur Frage, ob am Dienstagabend Gespräche zwischen dem Aufsichtsrat und dem 49-jährigen Stöver geführt worden seien, und wenn ja, welche Inhalte zur Sprache gekommen sind, gab es keine offizielle Stellungnahme.

Die Kaderplanung indes könnte ist ein überraschendes Comeback von Marlon Krause nicht ausschließen. Noch im Oktober 2015 hatte der zu Beginn dieses Spieljahres zum Mannschaftskapitän gekürte Defensiv-Allrounder ein Angebot zur Verlängerung seines am 30. Juni auslaufenden Kontraktes, das ihm die Kieler trotz des zweiten Kreuzbandrisses Krauses binnen 24 Monaten (erlitten am 29. August 2015) unterbreitet hatten, abgelehnt. Die geschlossene Tür scheint nunmehr wieder einen Spalt breit offen. „Jetzt warten wir einmal die gesundheitliche Entwicklung bei Marlon ab, dann sehen wir weiter“, so Stöver.

 Gleichfalls noch ungeklärt ist die Zukunft von Krauses Nachfolger als Träger der Kapitänsbinde, Maik Kegel (26). Das Engagement des gebürtigen Dresdners, der dem Holstein-Gastspiel in seiner Heimat beim Liga-Primus und designierten Zweitliga-Aufsteiger Dynamo am Sonnabend (14 Uhr) entgegen fiebert, endet ebenfalls am 30. Juni. Konkreter stellt sich die Situation für den 19-jährigen Finn Wirlmann, Mittelfeld-Youngster aus dem eigenen Talentschuppen, dar. „Wir würden gerne mit Finn verlängern. Und ihn dann an einen Regionalligisten zwecks größerer Spielpraxis ausleihen. Das ist mit seinem Berater bereits so kommuniziert worden“, erklärte Stöver. Wirlmann-Berater Steffen Schneekloth entgegnete: „Dieser Wunsch wurde von Herrn Stöver geäußert. Ob dies für den Verein und den Spieler sinnvoll ist, bleibt abzuwarten.“

Zeichen stehen auf Karriere-Ende

 Beim 32-jährigen Abwehr-Routinier Manuel Hartmann (106 Zweitliga-, 64 Drittligaspiele) deuten die Zeichen derweil aufs Karriere-Ende. Zumindest für den Bereich Dritte Liga. Auch aus seiner Sicht vorstellbar ist ein Einstieg ins „normale“ Berufsleben, flankiert von der Funktion eines Leit-Storches in der U23 des Klubs. Der seit 16. Juli 2012 in Diensten der Nordlichter stehende Schwabe steht vor dem Abschluss ein Wirtschafts-Fernstudiums.

 Von den insgesamt drei Leihspielern werden Willi Evseev (1. FC Nürnberg) und Torwart Manuel Zentner (Mainz 05) mit großer Wahrscheinlichkeit nach Saisonende zu ihren Stammvereinen zurückkehren. „Die Leihverträge sind bis zum 30. Juni fixiert. Das ist der Stand der Dinge“, so Stöver. Eine Zustandsbeschreibung, die auch auf den Duisburger Fabian Schnellhardt zutrifft. Und doch könnte sich die Lage für den 22-jährigen Mittelfeld-Techniker aufgrund des fast besiegelten Zweitliga-Abstiegs des MSV und den damit einhergehenden wirtschaftlichen Konsequenzen für die Zebras noch anders entwickeln.

 In Sachen externer Neuzugänge halten sich die Störche-Verantwortlichen zu diesem Zeitpunkt naturgemäß zurück. Ausgerechnet ein Akteur aus dem Kreis des kommenden Gegners wird indes an der Gerüchtebörse mit Holstein in Verbindung gebracht: Luca Dürholtz, 22-jähriger, bei Bayer Leverkusen ausgebildeter Mittelfeldspieler, der in dieser Saison bei Dynamo Dresden ins zweite Glied gerückt ist.

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Foto: Uwe Stöver ist erst seit Anfang des Jahres Geschäftsführer Sport bei Holstein Kiel.

Auch am Dienstag blieben die Fragezeichen zur Zukunft von Uwe Stöver unbeantwortet. Der Geschäftsführer Sport des Fußball-Drittligisten Holstein Kiel (seit 1. Januar im Amt, Vertrag bis 30. Juni 2018) soll wie berichtet Kandidat für die vakante Position des Sportlichen Leiters beim 1. FC Kaiserslautern sein.

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