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Verletzungen trüben Vorfreude

Vor Mainz – Holstein Verletzungen trüben Vorfreude

Gespannte Vorfreude beim Fußball-Drittligisten Holstein Kiel vor der letzten Dienstreise dieses Jahres. Im Gepäck der Störche vor ihrem Flug zu Mainz 05 II liegen gewachsenes Selbstbewusstsein, Revanchegelüste für die 0:4-Heimpackung gegen die Rheinhessen am ersten Spieltag und die gute Auswärtsbilanz.

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Das Risiko des Dribbelkönigs: Erfurts Sebastian Tyrala fährt Fabian Schnellhardt rustikal in die Parade. Der Holstein-Techniker fehlt am Sonnabend in Mainz wegen einer Einblutung in der Gesäßmuskulatur.

Quelle: Jacob Schröter/imago

Kiel. Beim Rückrundenauftakt am Sonnabend (14 Uhr) schlägt für die Nordlichter im Bruchwegstadion die Stunde der Wahrheit. „Jetzt ein Dreier könnte etwas mehr sein als nur ein kleiner Schritt nach oben“, sagt auch Karsten Neitzel.

Jede Menge Verletzungssorgen

Doch der Holstein-Cheftrainer muss personelle Nackenschläge verdauen. Neben den drei „Kreuzbändern“ Kenneth Kronholm, Marlon Krause und Milad Salem fällt erwartungsgemäß auch Kapitän Maik Kegel wegen Wadenbeschwerden aus. Dazu gesellt sich zu allem Überfluss auch der Kopf der Kieler Kreativabteilung, Fabian Schnellhardt. Der Techniker hat sich im Training eine Einblutung in der Gesäßmuskulatur eingehandelt. Innenverteidiger Dominik Schmidt plagt sich derweil mit einer Kniereizung herum. Die positive Meldung: Top-Torjäger Rafael Czichos (sechs Treffer) hat seine Gelbsperre abgebrummt, ist laut Neitzel in Mainz gesetzt – mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Abwehrzentrale neben Routinier Manuel Hartmann, der weg der Ein-Mann-Sturmstrategie der 05er als freier Mann der Viererkette Löcher stopfen und Hauptverantwortlicher in Sachen Defensiv-Organisation sein könnte.

Der Auftritt in Erfurt, so der Coach, habe das Gefühl vermittelt, dass „wir in der Breite gut aufgestellt sind. Wir müssen uns aber davon frei machen, dass gute Leistungen speziell dann abgerufen werden, wenn ein Anflug von Druck besteht. Konstant zu punkten, das ist unser Ziel“. Drei Siege in den jüngsten vier Partien haben die Störche vom letzten auf den zwölften Platz (23 Punkte) springen lassen.

Zwischenspurt soll fortgesetzt werden

Ein durchaus beachtlicher Zwischenspurt, der auch beim Mainzer Bundesliga-Unterbau nicht enden soll. Die jungen Hüpfer der U23 zählt Neitzel „fußballerisch zu den Top3 dieser Liga. Egal, wen mein Kollege Sandro Schwarz aufstellt. Die gehen auf den Platz, als seien sie mit dem Ball ins Bett gegangen und morgens wieder mit ihm aufgestanden“. Rang sechs (28 Zähler) ist für die Youngster vom Bruchweg in der Tat aller Ehren wert. Allerdings beschreibt die Formtabelle der vergangenen sechs Begegnungen (Rang 13/sieben Zähler – Holstein Achter/neun Punkte) eine kleine Talfahrt, die sich bei den beiden jüngsten Auftritten auch im Ergebnis niederschlugen: 0:1 in Rostock, 0:1 zu Hause gegen Cottbus.

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Ein Artikel von
Andreas Geidel
Sportredaktion

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