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Kieler Risikofans randalieren in Lübeck

Vor SHFV-Lotto-Pokalspiel Kieler Risikofans randalieren in Lübeck

Kieler Risikofans haben am Freitagabend für einen Großeinsatz der Polizei in Lübeck gesorgt: Gegen 22 Uhr randalierten sie in einem Lokal in der Innenstadt, die eintreffenden Beamten wurden mit Flaschen beworfen. Die Gruppe bestehend aus 50 Personen wird am Sonnabend der Zutritt zum SHFV-Lotto-Pokalspiel verwehrt.

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Die Polizei begleitete die Kieler Risikofans bis nach Bad Segeberg.

Quelle: dpa

Lübeck. Im Vorfeld des Fußballspiels VfB Lübeck gegen Holstein Kiel hat eine Gruppe von knapp 50 Personen in einem Lokal in der Lübecker Innenstadt randaliert. Nach Auskunft der Polizei handelt es sich bei der Gruppe um Kieler Risikofans. Da die rund 50 Personen die Polizeikräfte mit Flaschen beworfen haben, setzten die Einsatzkräfte Pfefferspray ein. Ein Aufeinandertreffen von Fangruppen aus Lübeck und Kiel fand nicht statt.

Die Kieler Risikofans waren am Freitagabend privat nach Lübeck angereist. Das SHFV-Lotto-Pokalspiel dürfen sie nun aber nicht mehr im Stadion verfolgen. Es wurden Platzverweise und Aufenthaltsverbote für die Stadt Lübeck ausgesprochen. Gegen die Gruppe wird nun hinsichtlich des Verdachts des Landfriedensbruches und gefährlicher Körperverletzung ermittelt. 

Noch am Abend musste die Gruppe Lübeck verlassen. Die Fahrzeuge wurden bis Bad Segeberg durch die Lübecker Polizei eskortiert. Insgesamt waren 23 Funkstreifenwagen im Einsatz.

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