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Erneute U-Gefahr im Holsteinstadion

Werder Bremen II Erneute U-Gefahr im Holsteinstadion

Zweites Saison-Heimspiel für den Fußball-Drittligisten Holstein Kiel – und schon wieder droht den Störchen die U-Gefahr. Im Vergleich zum 0:4-Auftakt gegen die U23 von Mainz 05 II stehen hinter dem Aufsteiger Werder Bremen II am Sonnabend (14 Uhr) noch mehr personelle und taktische.

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Notfalls auch aus Rückenlage will Holstein-Stürmer Marc Heider (re.) morgen gegen Werder II seinen ersten Saisontreffer markieren.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. „Die spielen entweder das typische Werder-System 4-Raute-2 oder ein 4-3-3. An diesen Mustern müssen wir uns orientieren. Egal, wer bei den Bremern, die einen wahnsinnig großen Pool an Spielern haben, aufläuft“, sagt Holstein-Cheftrainer Karsten Neitzel.

 Im Normalfall führt Ex-Holstein-„Capitano“ Rafael Kazior das Ausbildungsteam von der Weser, das dem 2:1-Startsieg in Rostock eine 0:2-Heimschlappe gegen Cottbus folgen ließ, als Mannschaftsführer aufs Feld. In der wahrscheinlichen Anfangself befinden sich mit Torwart Tobias Duffner (31) und Innenverteidiger Torben Rehfeldt zwei weitere ehemalige Störche. Wie auch an der Seitenlinie, wo Ex-KSV-Profi Alexander Nouri (2008 bis 2010/41 Spiele) das Coaching der Grün-Weißen betreibt. In der Woche absolviert der 35-jährige Nouri seinen Lehrgang zur DFB-Fußballlehrer-Lizenz, am Sonnabend setzt er auch auf die Stärken der in der Bundesliga erprobten Maron Busch (20/Rechtsverteidiger), Martin Kobylanski (21/Stürmer) und Levent Aycicek. Der 21-jährige Mittelfeldakteur (13 Erstligaeinsätze) trifft im Holsteinstadion auch einen Weggefährten der U17-WM von 2011 wieder, den Kieler Angreifer Fabian Schnellhardt.

 Eine Sonderbewachung für Kazior hat Neitzel nicht eingeplant. An der Wertschätzung des 47-Jährigen für den von der Förde an die Weser gewechselten Leit-Storch ändert dies aber nichts: „Rafa hat mir gezeigt, wie es im Profifußball auch funktionieren kann. Dass ein Spieler seiner Güte sich auch einmal ohne Murren auf die Ersatzbank setzt. Er ist einer von wenigen Spielern, mit denen ich regelmäßig Kontakt habe.“ Den aktuellen KSV-Profis erteilt Neitzel, der nur auf Finn Wirlmann (Bänderanriss Sprunggelenk) und Kenneth Kronholm (Aufbau nach Knieverletzung) verzichten muss, derweil eine unmissverständliche Vorgabe: „Punkte holen, Punkte holen, Punkte holen.“

 Dass die Kieler nach ihrer starken und nur ergebnismäßig verpatzten 1:2-Pokal-Kür gegen den VfB Stuttgart im Liga-Alltag einen Spannungsabfall erleiden könnten, glaubt Neitzel zwar nicht ernsthaft. Doch Gespräche zwecks Vereitelung dieses Risikos gab’s in den vergangenen Tagen einige. „Die Spieler bekommen jetzt von uns Trainern die Verantwortung, das abzurufen, was sie im Ei haben“, so Neitzels Credo, der erneut auf das Wechselspiel mit den eigenen Fans hofft: „Wir müssen die Zuschauer mit unserer Leidenschaft im Kopf anzünden.“ Vorhang auf, nach dem 2:0 beim Halleschen FC lockt am Sonnabend der zweite Saisonsieg in Folge.

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Ein Artikel von
Andreas Geidel
Sportredaktion

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