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TSV Schilksee bleibt Tabellenschlusslicht

1:2 in Havelse TSV Schilksee bleibt Tabellenschlusslicht

Fußball-Regionalligist TSV Schilksee reichte am Sonntag beim 1:2 (0:2) in Havelse selbst eine Überzahlsituation nicht zu einem Punktgewinn. Der Aufsteiger bleibt als einzige Mannschaft ohne Sieg. Es ist der schlechteste Start eines Neulings seit der Regionalliga-Strukturrefom 2012.

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Als wesentliche Ursache für die Niederlage nannte TSVS-Trainer Thorsten Gutzeit fehlende Cleverness, Effektivität und Mängel im Zweikampfverhalten.

Quelle: Gusner

Garbsen. Als wesentliche Ursache nannte TSVS-Trainer Thorsten Gutzeit fehlende Cleverness, Effektivität und Mängel im Zweikampfverhalten: „Es fehlen überall ein paar Prozent, um den Bock umzustoßen.“

Gleich vier Veränderungen nahm der Coach nach dem 2:4 gegen den VfB Lübeck vor. Jan-Niclas Bräunling und Lennart Grützmacher kehrten in die Anfangsformation zurück, während Maximilian von Randow und Mario Schilling ihr Startelf-Debüt gaben. Schilksee blickte gleich ins Gegenlicht und war geblendet. Mit der zweiten Möglichkeit ging Havelse 1:0 (8.) in Führung. Der Schuss von Denis Wolf wurde abgefälscht und war unhaltbar für Torhüter Chris Kröhnert. Die Einheimischen machten die Musik und dirigierten Schilksee in die Defensive. Deniz Undav knallte von der Strafraumgrenze an die Torlatte (23.). In einer Trinkpause (27.) holte Gutzeit die Taktiktafel hervor und justierte sein Team neu. Kurz darauf musste Felix Schlagelambers mit dickem Knöchel gegen Tom Warncke (31) ausgetauscht werden. Im Anschluss war wieder Kröhnert auf der Hut und entschärfte Schüsse von Daniel Hintzke (34.) und Deniz Cicek (37.). Den nachfolgenden Eckball nutzte Wolf gegen unaufmerksame Gäste und köpfte zum 2:0 ein.

Erst danach machten die Nordlichter ein wenig Musik vor dem Havelse-Gehäuse. Aber die Möglichkeiten von Jan-Niclas Bräunling (39.) und Benjamin Petrick (40. und 45.) fanden nicht den Weg ins Tor.

Hoffnung schöpfte der mitgereiste Kieler Anhang, als Schiedsrichter Jost Steenken Havelses Denis Kina die Rote Karte zeigte. Der Abwehrspieler hatte den einschussbereiten Mario Schilling im Strafraum von den Beinen geholt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Timo Nath mit seinem dritten Saisontor sicher zum 1:2 (50.). Neun Minuten später hatte der für Marcel Vones (Schienbeinprellung) zur Pause eingewechselte Erdogan Cumur den Ausgleich auf den Fuß. Die gute Vorarbeit von Lennart Grützmacher prallte vom Pfosten zurück ins Feld. Weitere zwingende Möglichkeiten blieben aus, so dass am Ende das umgedichtete Vereinslied vom Hamburger Veermaster aus den Lautsprechern erklang: „So oder so, wir Havelser sind froh!“

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