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TSV Schilksee unterliegt Braunschweig klar

Fußball-Regionalliga TSV Schilksee unterliegt Braunschweig klar

Auf dem B-Platz an der Hamburger Straße in Braunschweig bot der TSV Schilksee keine 1-A-Leistung. Das 1:3 (0:2) bei der U23 des BTSV offenbarte Schwächen in Athletik, Geschwindigkeit und Zweikampfhärte beim Aufsteiger in die Fußball-Regionalliga.

Braunschweig. Nach der ersten langen Busfahrt kam der Klasseneuling nur schwer in die Partie. „Wir waren ein bisschen wie das Kaninchen vor der Schlange, da muss mehr Gegenwehr kommen“, sagte Schilksee-Trainer Thorsten Gutzeit. Dennoch musste ein Standard für die Braunschweiger zur Führung herhalten. Der spielende Co-Trainer Deniz Dogan schlug einen Freistoß auf Felix Drinkuth. Dieser drückte das Leder seelenruhig und völlig frei in das Tor und ließ Schilksee-Schlussmann Patrick Dahmen keine Abwehrmöglichkeit 0:1 (16.). Dahmen für Chris Kröhnert war die einzige Änderung, die Gutzeit nach dem 1:1 beim HSV II vor zwei Wochen in seiner Startelf vornahm. „Beide Torhüter sind dicht beieinander, gegen Meppen am Mittwoch spielt Chris“, sagte Gutzeit.

Die Hausherren bestimmten weiter das Spiel und holten sich über viele gewonnene Zweikämpfe entsprechendes Selbstvertrauen. Beim zweiten Treffer setzte der Ex- VfR-Angreifer Haris Huseni seine Athletik geschickt ein, drehte sich um Innenverteidiger Marco Rook herum und traf aus 16 Metern zum 2:0 (30.). Erst ein Weckruf von Gutzeit in der Pause ließ die Fördekicker mehr am Spiel teilnehmen. Bitter jedoch das 0:3 (52.), als Huseni sich nach einem Einwurf in den Strafraum von Abwehrspieler Felix Schlagelambers löste. „Wir wussten das, weil Braunschweig gegen Lüneburg schon so ein Tor erzielt hatte“, ärgerte sich Gutzeit.

Schilksee gab sich nicht auf. Timo Nath verkürzte nach Vorarbeit von Benjamin Petrick mit allerletztem Einsatz auf 1:3 (60.). Kurz darauf hatten Petrick und Nath sogar noch die Gelegenheit zum Anschluss und hätten den Spielverlauf auf den Kopf stellen können. Doch weil Braunschweig, das ein Chancenverhältnis von 12:4 erspielte, auf weitere Treffer verzichtete, kamen die Gäste um eine deftige Niederlage herum. „Wir sind für unsere Fehler knallhart bestraft worden und müssen einfach erkennen, wie in dieser Liga Fußball gespielt wird“, sagte Schilksees Sportlicher Leiter Frank Drews.

Derweil ist geklärt, dass die Heimspiele der Fördekicker gegen Meppen am Mittwoch und VfB Lübeck sieben Tage später nicht ins Holstein-Stadion verlegt werden. Das zu erwartende Gefährdungspotenzial soll sich in Grenzen halten. Das ergaben Gespräche mit der Polizei und dem Norddeutschen Fußballverband.

Eintracht II: Engelhardt – Baghdadi, Slamar, Dogan, Kierdorf – Kyeremeh, Castro (46. Kaffenberger), Oehrl (79. Hartwig), Drinkuth - Düker, Huseni (60. Sasso-Sant)

Schilksee : Dahmen – Lawson-Body, Schlagelambers (60. von Randow), Rook, Bräunling – Dreier, Vones – Gürntke, Nath (79. Schilling), Warncke (40. Grützmacher) – Petrick.

Schiedsrichter : Eric Müller (Bremen) – Tore : 1:0 Drinkuth (16.), 2:0 Huseni (30.), 3:0 Huseni (52.), 3:1 Nath (60.) – Gelbe Karten : Castro (1) / Schlagelambers (1), Nath (1) – Gelb-Rot : Dreier (73., wdh. Foulspiel) – Zuschauer : 287.

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