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Schilksee bettelt nicht um Glück

Regionalliga Schilksee bettelt nicht um Glück

Der raue Wind in der Fußball-Regionalliga bläst dem TSV Schilksee voll ins Gesicht. Das Schlusslicht setzt die Segel und will am Sonntag (14 Uhr) seinen ersten Sieg nach dem Aufstieg feiern. Zu Gast sind die Kiezpiraten des FC St. Pauli II.

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Nach abgeklungener Schienbeinprellung kann Schilksees Marcel Vones (mi.) wie in der vergangenen Saison, zusammen mit Timo Nath gegen den Altenholzer Abdullah Kalma, auch am Sonntag gegen St. Pauli II in den Zweikampf gehen.

Quelle: Gusner

Kiel. Dabei verbirgt sich gerade hinter der Zweitliga-Reserve eine kleine Wundertüte. „Es ist Länderspielpause, da weiß man nie, wer mitkommt“, sagte Schilksee-Trainer Thorsten Gutzeit. Auf ein Wiedersehen mit Ex-Mitspielern darf sich Schilksees Mario Schilling freuen. Der zweimalige U16-Nationalspieler spielte bis zum Sommer in der U19 vom FC St. Pauli. Der 18-Jährige trifft nun auf Tim Pahl, Dennis Rosin, Furkan Pirnalik Michael Ambrosius und Marian Kunze, die genau wie sein ehemaliger Kapitän Nico Empen den Sprung in die U23 geschafft haben.

 Damit hat Trainer Remigius Elert mit St.-Pauli-Legende Fabian Boll (Co-Trainer) sechs Spieler aus dem Bundesliga-Nachwuchs integriert. Pahl und Kunze trainierten in der vergangenen Woche gar bei Liga-Trainer Ewald Lienen mit. Als Führungsspieler wurde Last-Minute-Verpflichtung Davidson Drobo-Ampen (27) auserkoren, der über die Reserve den Anschluss an die Zweitligamannschaft schaffen soll.

 Doch Bangemachen zählt für Schilksee-Manager Bodo Schild nicht. „Ich habe ein gutes Gefühl. Der Eindruck der letzten Trainingstage bestärkt mich“, sagte der 52-Jährige. Obwohl nach sieben Spielen nur ein magerer Punkt auf der Habenseite steht, „lassen wir uns nicht hängen“. So sieht es auch Gutzeit, der aus einem etwas größeren personellen Aufgebot wählen kann. Nur die Einsatzfähigkeit von des defensiven Mittelfeldspielers Felix Schlagelambers (Knöchel) treibt ihm Sorgenfalten auf die Stirn.

 Oliver Dreier ist nach Rotsperre zurück. Die Scheinbeinprellung von Marcel Vones ist abgeklungen. „Wir betteln nicht um eine Tüte Glück, sondern fassen uns an die eigene Nase“, sagte Gutzeit zur Ausgangsposition. Der 49-Jährige erwartet ein komplett offenes Spiel.

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