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Gutzeit von Einwechsel-Trio enttäuscht

TSV Schilksee Gutzeit von Einwechsel-Trio enttäuscht

Es war der vorläufige Tiefpunkt für den TSV Schilksee in der Fußball-Regionalliga. Beim 0:7 gegen den VfL Wolfsburg II wurden die Fördekicker vom TSV Schilksee in ihre Bestandteile zerlegt. Die achte Heimniederlage war angesichts des Resultates einfach nur erschreckend.

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So couragiert wie Jan-Niclas Bräunling in dieser Szene gegen den dreimaligen Torschützen Dino Medjedovic (VfL Wolfsburg II) hätten sich die Fans ihren TSV Schilksee über die gesamte Spielzeit gewünscht.

Quelle: Jörg Lühn

Kiel. Auch wenn ein Anhänger nach dem Spiel im Presseraum allen Mut zusammennahm und dort die insgesamt tolle und engagierte Arbeit beim TSV lobte, so dürfte inzwischen längst allen klar sein: Die Regionalliga-Mitgliedschaft ist für den Klassenneuling am 21. Mai 2016 wieder beendet. Dabei sind bis dahin noch 21 Spiele zu absolvieren.

 „Das war wirklich sehr bitter, an einem solchen Tag kann man sich über die eigene Leistung nicht freuen“, sagte Torhüter Chris Kröhnert, der nach dem Schlusspfiff von Wolfsburgs Keeper Alexander Brunst-Zöllner getröstet wurde. Rund 60 Minuten war die Verteidigungsarbeit in Ordnung. Zwar ließen sich die Möglichkeiten gegen die spielstarken Jungwölfe nicht verhindern, aber bei Kröhnert und in der noch gut verzahnten Defensivformation war oft Endstation. Als die Kräfte nachließen, fiel Schilksee auseinander.

 „Von den Wolfsburgern hat sicher keiner am Sonnabend gearbeitet oder ist am Sonntagmorgen von einer Zwölf-Stunden-Schicht nach Hause gekommen. Aber so sind eben unsere Rahmenbedingungen“, sagte Trainer Thorsten Gutzeit. Darüber wolle er nicht jammern.

 Scharf ins Gebet nahm der Coach vor allem seine Einwechselspieler Erdogan Cumur, Timo Nath und Benedict Klimmek. „Wenn ich 30 Minuten auf dem Platz stehe, dann muss ich laufen, rennen und mich anbieten. Das war leider nicht der Fall“, sagte der Gutzeit. Der 49-Jährige war vor allem sehr enttäuscht über die letzten zehn Minuten, in denen die Wolfsburger vier Tore erzielten: „Auch wenn man das nicht machen sollte, wir werden der Mannschaft das Video noch einmal vorführen.“

 Der Sportliche Leiter Frank Drews kündigte derweil einen intensiven Gesprächsaustausch mit den Spielern an. „Die Art und Weise geht gar nicht, da müssen wir unsere Hebel ansetzen. Am Sonnabend geht es zum Vorletzten BV Cloppenburg, der schon acht Punkte entfernt ist. ör

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