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„Nicht da, wo wir sein müssten“

TSV Schilksee „Nicht da, wo wir sein müssten“

Am Freitag startet der TSV Schilksee ein neues Abenteuer. Bevor um 19 Uhr die Partie gegen Eintracht Norderstedt angepfiffen wird, beginnt um 16 Uhr bereits das Rahmenprogramm.

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Thorsten Gutzeit steht Rede und Antwort über den TSV Schilksee.

Quelle: Jörg Lühn

Kiel. Trainer Thorsten Gutzeit (49) stand kurz vor dem Start der Fußball-Regionalliga Rede und Antwort.

Nach dem Aufstieg folgte ein großer personeller Schnitt mit zwölf neuen Spielern. Warum haben Sie sich dafür entschieden?

Das hat zwei Gründe: Einige Spieler standen aus unterschiedlichen Gründen für die Regionalliga nicht mehr zur Verfügung. Dazu haben wir im sportlichen Umfeld Handlungsbedarf gesehen.

Wie sind Sie mit dem Verlauf der Vorbereitung zufrieden?

Den Umständen entsprechend. Kurze Pause, viele Verletzungen und die Reisen – wir haben noch nicht einmal in Schilksee trainiert. Es ist unheimlich schwierig, für Freitag einen hundertprozentigen Fitnesszustand herzustellen und eine Einheit zu formen. Wir haben eine Entwicklung festgestellt, sind aber noch nicht da, wo wir sein müssten.

Mit welcher Spielphilosophie schicken Sie Ihr Team aufs Feld?

Unser Ziel wird es sein, auch in der Saison 2016/17 in der Regionalliga zu spielen. Wir werden versuchen, so viele Punkte wie möglich einzufahren. Unser Spielsystem ist grundsätzlich sehr offensiv ausgerichtet. Aber aufgrund der Stärke der Gegner werden wir hier und da etwas ändern. Das hängt natürlich auch von den Spielern ab. Das ist etwas ganz anderes als in der vergangenen Saison.

Wo sehen Sie die Stärken Ihrer Mannschaft, wo muss noch nachgebessert werden?

Nach drei Wochen ist das unheimlich schwer zu beantworten. Wir haben versucht, für die Offensive den einen oder anderen Spieler dazuzugewinnen. Diese Spieler besitzen keine Regionalligaerfahrung. In der Defensive haben wir mit Hannes Schäfke einen Spieler gewinnen können, der uns durch seine Erfahrung und Führungspersönlichkeit helfen wird. Auf der Torwartposition sind wir sehr gut aufgestellt. Im Zweikampfverhalten und Durchsetzungsvermögen müssen wir noch eine ganz andere Präsenz zeigen.

Aus Ihrem Kader haben nur drei Spieler Regionalligaerfahrung. Befürchten Sie, dass daraus ein Wettbewerbsnachteil erwachsen könnte?

Alles ist möglich. Es gab für uns keine regionalligaerfahrenen Spieler, die erschwinglich waren oder uns weitergeholfen hätten. Deshalb haben wir uns um Spieler aus dem Kieler Umfeld gekümmert, die Potenzial besitzen und zu uns passen. Wir werden alles versuchen, um so wettbewerbsfähig wie möglich zu sein.

Manager Bodo Schild hat gesagt, Ihnen würde er einen unbefristeten Vertrag geben. Wann unterschreiben Sie?

Ich habe es mir abgewöhnt, in derartigen zeitlichen Dimensionen zu denken. Bodo wollte damit einfach eine angenehme und vertrauensvolle Zusammenarbeit ausdrücken. Wir wissen beide, dass es im Fußball Einflüsse gibt, die einen von solchen Aussagen abweichen lassen. Ich denke von Jahr zu Jahr.

 Interview: Jörg Lühn

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