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EM wie Michael Jetzt geht's los

Es fehle an Vorfreude, höre und lese ich allenthalben. Die rechte EM-Stimmung wolle noch nicht aufkommen. Ich kann das nicht bestätigen, ich freue mich wie alle zwei Jahre unbändig auf das Turnier, das heute beginnt; was gibt es Schrecklicheres als ungerade Jahreszahlen?

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Vorfreude mit Ballgefühl: Michael Kluth kann den EM-Start kaum erwarten.

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. Die ersten Autos mit Deutschland-Fähnchen an den Seitenfenstern habe ich auch schon gesehen. Es stört mich auch nicht, dass diese Europameisterschaft erstmals auf 24 Teilnehmer aufgebläht ist. Das mindert vielleicht den sportlichen Wert der Gruppenphase, aber es erhöht die Zahl der Spiele und die Dauer des Turniers, gefällt mir. Und wie sonst sollten Nationen wie Island und Albanien mal in den Genuss einer EM-Teilnahme kommen?

Wer weiß, vielleicht sind sie für die eine oder andere Überraschung gut. Allemal taugen sie als Sympathieträger. Wie sonst könnte man auf einem Turnier viermal echten britischen Fußball erleben? Von England, Nordirland, Wales und Irland. Zwei davon in einer Gruppe. Die beiden erstgenannten singen sogar dieselbe Hymne. Und Ungarn ist mal wieder dabei! Endlich kann man mal den alten k.u.k.-Witz machen: „Am 14. Juni spielt Österreich-Ungarn!“ – „Gegen wen?“

Favoriten sind diese Mannschaften sicher nicht. Da hab ich auch keine anderen Tipps zu bieten als die meisten anderen, außer vielleicht Polen. Sonst sind es die üblichen Verdächtigen plus Belgien: England, Frankreich, Spanien, Deutschland, Italien und natürlich die Niederlan… ach nee – ohne Holland haben wir EM!

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Ein Artikel von
Michael Kluth
Ressortleiter Sportredaktion

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