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Nach Public Viewing: Enttäuschung auch bei Veranstalter

Fußball Nach Public Viewing: Enttäuschung auch bei Veranstalter

Der Veranstalter des Public Viewings auf dem Hamburger Heiligengeistfeld ist nicht weniger enttäuscht als die Fans der deutschen Nationalmannschaft. "Natürlich ist es traurig, wenn es so zu Ende geht", sagte Uwe Bergmann am Freitag über die 0:2-Niederlage gegen Frankreich.

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Public Viewing auf dem Heiligengeistfeld.

Quelle: Bodo Marks

Hamburg. Doch auch die Bilanz der Fanfeste zur EM fällt ernüchternd aus. Es seien nur annähernd halb so viele Besucher wie erwartet gekommen. Die Fan-Arena vor der 126 Quadratmeter großen LED-Wand bot Platz für 50 000 Menschen. Am Donnerstagabend verfolgten knapp 45 000 Fans die in Marseille ausgetragene Partie. Die vorherigen Spiele der deutschen Elf hatten weitaus weniger Fußballbegeisterte angelockt.

Bergmann nannte dafür vor allem zwei Gründe: Die Wetterumstände seien sehr widrig, die Anstoßzeiten schwierig gewesen. Zum Auftakt am 12. Juni, als Deutschland gegen die Ukraine spielte (2:0), seien bei 14 Grad und Regen nur 14 000 Fans gekommen. Wenn ein Spiel unter der Woche erst um 21.00 Uhr beginne, sei das für ein Fanfest gerade wochentags sehr spät. Die Fernsehsender hätten dafür sehr gute Quoten erzielt. "Ich weiß nicht, ob wir das noch mal können", meinte Bergmann mit Blick auf die WM 2018 in Russland. Der Sponsorenvertrag mit dem Discounter Lidl habe nur für die EM 2016 gegolten. Sehr positiv fällt nach Einschätzung von Bergmann die Sicherheitsbilanz aus. Es habe keine nennenswerten Zwischenfälle gegeben.

dpa

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