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Löw muss liefern

EM wie Michael Löw muss liefern

Bei der Europameisterschaft 1996 glich der deutsche Kader gegen Ende einem Lazarett, und die deutsche Mannschaft wurde humpelnd Europameister. Schon insofern sind jetzt drei verletzte und ein gesperrter Spieler vor dem Halbfinale am Donnerstag gegen Frankreich kein Grund zur Beunruhigung.

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Der Bundestrainer muss beim Halbfinale liefern, findet Sportchef Michael Kluth.

Quelle: Ulf Dahl

Im Übrigen holen den Bundestrainer nun seine Worte von vor dem Turnier ein. Alle 23 Spieler haben mein volles Vertrauen, mit jedem einzelnen sind wir flexibler, jeder kann dem Team helfen, blabla. Es waren die üblichen weichgespülten PR-Pflichtformulierungen; nur: Jetzt müssen wir Joachim Löw beim weichgespülten Wort nehmen. Jetzt ist Teammanager Oliver Bierhoff unglaubwürdig, wenn er Frankreich zum Favoriten erklärt, weil Deutschland ja drei bis vier Spieler zu ersetzen habe. Jetzt muss Löw Lösungen liefern.

Als einer von 80 Millionen Bundestrainern favorisiere ich vorne Thomas Müller als Gomez-Ersatz (mit Götze, Özil und Draxler dahinter) und hinten Höwedes als Hummels-Vertreter. Aber, wie Löw seinen Kritikern immer vorhält, ich kenne ja die Abläufe und Trainingseindrücke nicht. Ich lasse mich gern überraschen.

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Ein Artikel von
Michael Kluth
Ressortleiter Sportredaktion

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EM wie Michael
Foto: Weiß ganz genau, vor wem die Franzosen Angst haben: KN-Sportchef Michael Kluth.

Halbfinale! Gegen Frankreich, den EM-Gastgeber. Umgekehrte Vorzeichen im Vergleich zum Viertelfinale. Da waren die Italiener Angstgegner für die deutsche Mannschaft, jetzt ist es die deutsche Mannschaft für die Franzosen. Gegen die schied Frankreich schon häufig aus Turnieren aus. Erinnerungen werden wach.

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