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Zeit für ein Zwischenfazit

EM wie Michael Zeit für ein Zwischenfazit

Die erste Runde der Gruppenphase ist rum, jede der 24 Nationalmannschaften hat einmal gespielt. Das Zwischenfazit fällt weder euphorisch noch ernüchtert aus. Es gab wenig Fußball zum Zungeschnalzen, aber auch keine Grottenkicks und in zwölf Spielen kein einziges 0:0.

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Kein grandioses, aber auch kein schlechtes Turnier bisher. Aber welches Spiel war das stärkste, Michael Kluth?

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. Zum Schluss der ersten Runde konnte man sich am Dienstagabend am mutigen Auftritt des krassesten Außenseiters Island freuen. Respekt.

Es mag Patriotismus im Spiel sein, wenn ich die Partie der deutschen Mannschaft gegen die Ukraine für die beste der ersten Runde halte. Vielleicht lag es daran, dass in dem Spiel die geringsten taktischen Zwänge und der entschlossenste Angriffswille dominierten.

Und sonst? England hat gegen Russland bärenstark gespielt, wenn auch nicht gewonnen. Italien hat in dem Maße überzeugt, in dem Belgien enttäuscht hat. Kroatien und Polen haben auf sich aufmerksam gemacht. Viel mehr lässt sich noch nicht ausmachen.

Eine bedauerliche und zwei erfreuliche Erscheinungen noch: Es gab recht viele Torwartfehler. Es gab keine auffälligen Härten, gar Brutalität auf den Spielfeldern. Und die Schiedsrichterleistungen waren durch die Bank unauffällig. Das ist bekanntlich das Beste, was man über Schiedsrichterleistungen sagen kann.

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Ein Artikel von
Michael Kluth
Ressortleiter Sportredaktion

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