14 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Noch hat Polen nicht verloren

EM wie Michael Noch hat Polen nicht verloren

Freut Euch, heute ist Deutschland-Tag! Ich freue mich jedenfalls auf das Spiel – und darüber, dass ich in der allerersten EM-Kolumne Polen schon als Geheimfavoriten genannt hatte.

Voriger Artikel
Zeit für ein Zwischenfazit
Nächster Artikel
Das Schmink-Spiel

Michael Kluth sieht in Polen einen Favoriten auf dem EM-Titel.

Quelle: Ulf Dahl

Der ARD-Experte Mehmet Scholl  gibt mir Recht: „Die Polen sind 'ne harte Nuss.“ Und der Bundestrainer spricht vom stärksten Gegner in der Gruppe C. Klar ist jedenfalls: Wer Robert Lewandowski vorne drin hat, ist nicht von Pappe. Noch hat Polen nicht verloren.

Zu Polen und Fußball fällt uns unweigerlich die Wasserschlacht von Frankfurt im Halbfinale der WM 1974 ein. 1:0 dank Gerd Müller auf im Grunde unbespielbarem Platz. Im polnischen Team stand ein ähnlich unwiderstehlicher Stürmer wie Müller und wie heute Lewandowski: Grzegorz Lato, der nach jedem Tor alle Mitspieler küsste und mit sieben Treffern Torschützenkönig der WM wurde.

Die größten Erfolge des polnischen Fußballs zwischen 1972 (Olympiasieg) und 1982 (WM-Dritter) sind unmittelbar mit dem Namen Lato verbunden. Das polnische Team von heute hat das Zeug zu einer ähnlichen Ära, der Name Lewandowski kann dafür stehen. 1974 wurde Polen am Schluss Dritter, Deutschland wurde Weltmeister. So gesehen, könnte das Spiel heute so etwas wie ein Omen sein.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Michael Kluth
Ressortleiter Sportredaktion

Mehr aus EM wie Michael 2/3