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Trixi tippt wieder auf Deutschland

KN-Orakel Trixi tippt wieder auf Deutschland

Nach einem verunsicherten Auftritt gegen Polen hat sich KN-Orakel Minischwein Trixi wieder gefangen. Sie legt im Entscheid der Partie Deutschland gegen Nordirland von Beginn an eine hohe Entschlussfreudigkeit an den Tag. Doch wem sagt Trixi schließlich den Sieg voraus?

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Minischwein Trixi gibt Trainerin Uta Borchert gerne ein Statement: Das KN-Orakel hat sich zwischen Deutschland und Nordirland entschieden.

Quelle: Niklas Wieczorek

Theresienhof. Was war das für eine Verunsicherung in den vergangenen Tagen? Beobachter hatten KN-Orakel Minischwein Trixi vorgeworfen, vor der Partie gegen Polen einfach nicht zielstrebig gewesen zu sein. Sie konnte sich kaum für ein Tor entscheiden.

Ganz anders die Präsentation am Montag vor dem Spiel gegen Nordirland im Stadion Theresienhof: Trixi war bestens in Form, hatte sich gar von Trainerin Uta Borchert („Ein bisschen schick aussehen muss sie ja auch“) eine neue Frisur stecken lassen – ähnlich wie der walisische Star Gareth Bale, der seinen Friseur zur EM mitgebracht hat. Und Trixi zeigte auch der nordirischen Abwehr schnell, wo es langgeht. In tierischer Gestalt einiger Hähne und Hühner versuchten die Grün-Weißen zwar Trixi zu verwirren – doch die hatte ihr Ziel früh im Blick: das deutsche Tor.

Aber das Schwein wollte seine spielerische und stilistische Überlegenheit noch etwas auskosten, war wohl durch die neue Haartracht selbstbewusst geworden. Und so spielte Trixi ein, zwei Spielzüge mit dem Ball, drehte vor dem Kasten noch einmal ab, um es dann mit einem scharfen Angriff über den rechten Flügel erneut zu versuchen. Und der saß: Trixi versenkte die Schnauze erneut im deutschen Tor, ließ keinen Zweifel bei den Zuschauern übrig.

Trainerin Uta Borchert erfüllte das mit Stolz. Auch sie hatte sich eigens mit einem neuen Kopfschmuck und einer professionellen Trillerpfeife auf das letzte Gruppenspiel vorbereitet und ist jetzt sicher: „Trixi war heute sehr entschlussfreudig.“ Ihrer Meinung nach wird Deutschland zwar gewinnen, aber das Ergebnis nicht allzu deutlich ausfallen: 2:1 für Jogis Jungs, hat Borchert aus der verspielten Leistung Trixis gelesen.

Die konnte sich derweil bereits für die heiße Phase der Europameisterschaft ab dem Achtelfinale ausruhen. Zwar hatte sie einige Interviewanfragen abzuarbeiten, die das Minischwein aber mit einem Lächeln bewältigte. Schließlich kehrt selbst auf dem Hof der Borcherts mittlerweile so etwas wie EM-Routine ein.

Wer sich nun aber sorgt, dass das Schwein schlapp machen könnte, sei beruhigt: Trixi bewies schon jetzt erstaunliche Verwandtschaften mit dem deutschen Team und dessen traditionell schwachem zweiten Spiel, bevor sie im letzten Gruppenspiel wieder in die Spur fand. Wie bereitet sich das Schwein jetzt auf die K.o.-Phase vor? „Ich glaube, so leicht lässt sie sich nicht k.o. schlagen“, sagt Trainerin Uta Borchert lachend. Trixi ist ein Turnierschwein.

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Ein Artikel von
Niklas Wieczorek
Lokalredaktion Kiel/SH

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