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Zebra-Tore für den guten Zweck

42:19 in Vellmar Zebra-Tore für den guten Zweck

Ausgecheckt in Herzogenaurach, eingecheckt in Kassel – die „Deutschland-Reise“ des THW Kiel im August geht weiter. Und am Freitagabend geriet der nächste Test gegen den hessischen Oberligisten TSV Vellmar zu einem illustren 42:19-Torfestival.

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Alfred Gislason beim Training vorab.

Quelle: Uwe Paesler

Vellmar. 1200 wollten den Rekordmeister bestaunen, in dessen Reihen die angeschlagenen Rune Dahmke und Lukas Nilsson pausierten und Sebastian Firnhaber im Abwehr-Innenblock (neben Nikola Bilyk oder Christian Dissinger) wieder zu einem 60-minütigen Kraftakt gezwungen war. Schnell wurde das Benefizspiel für die Familien der 2011 tödlich verunglückten Schiedsrichter Bernd und Reiner Methe zu einer wahren Kieler Tempogegenstoß-Parade, der sich allerdings Viertliga-Keeper Christian Gumula irgendwie in den Weg zu stellen anschickte. Das sorgte beim flinken Ole Rahmel zweimal für ratloses Kopfschütteln.

Irgendwann kam der Zebra-Motor auf Touren, wovon Sebastian Firnhaber (8 Tore), Niclas Ekberg (7), Emil Frend Öfors (6) und Miha Zarabec (7) profitierten. „Wir haben viel probiert, das war sicher ein Erlebnis für den Gegner“, so Kiels Nikola Bilyk. Trainer Alfred Gislason zeigte sich „froh, hier zu sein“, um Methe/Methe zu ehren. „Sie waren zwei der besten Schiedsrichter, die Deutschland je hatte."

Statistik

THW Kiel : Wolff (1.-30. Minute/7 Paraden), Landin (ab 31./7) – Firnhaber 8, Weinhold 2, Dissinger 3, Ekberg 7/2, Zeitz 1, Frend Öfors 6/1, Rahmel 5, Zarabec 6/2, Vujin 1, Bilyk 3.

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