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SG Flensburg folgt dem THW ins Finale

Derby um den Pokal SG Flensburg folgt dem THW ins Finale

Der THW Kiel trifft im Finale um den DHB-Pokal am Sonntag (14.30 Uhr) auf die SG Flensburg-Handewitt. Der Landesrivale bezwang am Sonnabendabend im Halbfinale die Rhein-Neckar Löwen deutlich mit 33:23 (18:16) und führte die Löwen in der zweiten Halbzeit dabei beinahe vor.

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Ein Jubelschrei von Petar Djordjic: Die SG Flensburg-Handewitt ist mit einem 33:23-Sieg gegen die Rhein-Neckar Löwen ins DHB-Pokal-Finale eingezogen und trifft dort auf den THW Kiel.

Hamburg. Der Löwen-Fluch hält an: Auch bei der zehnten Final-Four-Teilnahme gehen die Rhein-Neckar Löwen leer aus. Zum fünften Mal in Folge verloren sie beim Finalturnier im Halbfinale gegen die SG Flensburg-Handewitt. Das 33:23 (18:16) für die SG kam in der zweiten Halbzeit einer Demütigung gleich.

In den ersten 30 Minuten konnten die Löwen dem hohen Angriffstempo der Flensburger noch folgen, spielten ihrerseits die Angriffe lang aus und hatten mit Kim Ekdahl du Rietz, Andy Schmid und Alexander Petersson einen wurfgewaltigen Rückraum. Beim 8:7 (16.), 9:8 und 11:10 (21.) führten die Mannheimer gar, das Spiel und die Führungen wogten hin und her. In den letzten acht Minuten bis zur Pause zog Flensburg das Tempo nochmal an und setzte sich auf 18:16 ab.

Flensburg besaß ausgereiftere Spielanlage

Nach Wiederbeginn konnten die Löwen das Spiel bis zur 39. Minute zwar offen halten, doch es deutete sich bereits an, dass die SG Flensburg-Handewitt die insgesamt ausgereiftere Spielanlage besaß. Und wenig überraschend hatten die Flensburger erneut einen starken Rückhalt zwischen den Pfosten – doch in diesem Pokal-Halbfinale war es nicht der Ex-Kieler Mattias Andersson, sondern sein dänischer Keeperkollege Kevin Møller, der den Löwen nun langsam, aber sicher den Zahn zog.

Bis zum Spielende parierte Møller 15 Würfe der Mannheimer, entnervte die Löwen damit noch mehr, als die kompakte und beherzt zupackende Flensburger Abwehr es ohnehin tat. Und die SG spielte sich offensiv nun in einen Rausch: Tempohandball vom Feinsten, ein überragender Rasmus Lauge und Gegenstoß um Gegenstoß brandeten auf das Löwen-Tor und entschieden die Partie in einem wahnsinnigen 11:2-Lauf der Flensburger zwischen der 38. und 58. Minute.

Nordderby im Endspiel des DHB-Pokals

Im Finale um den DHB-Pokal kommt es am Sonntag (14.30 Uhr) zum 93. Nordderby zwischen dem THW Kiel und der SG Flensburg-Handewitt. Denn im ersten Halbfinale ist Handball-Rekordmeister THW Kiel seiner Favoritenrolle gerecht geworden und ins Finale eingezogen. Die Zebras besiegten den SC DHfK Leipzig mit 35:32 (19:19). Hier lesen Sie die Stimmen zum Spiel.

Hier lesen Sie die Stimmen zum DHB-Pokal-Halbfinale.

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Ein Artikel von
Niklas Schomburg
Sportredaktion

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