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Alfred Gislason in der Schusslinie

Nach der Niederlage Alfred Gislason in der Schusslinie

Der schlechteste Saisonstart seit 15 Jahren hat den Handball-Rekordmeister THW Kiel in eine tiefe Krise gestürzt. Das 22:30-Desaster bei der HSG Wetzlar am Donnerstagabend offenbarte bei den Zebras insbesondere ungeahnte mentale Defizite.

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Der THW-Trainer stellte sich nach der Niederlage demonstrativ vor seine Mannschaft. Am Freitag musste sich Alfred Gislason einer Bandscheiben-Operation unterziehen. Die Schmerzen sind ihm ins Gesicht geschrieben.

Quelle: Huebner/Bremes

Wetzlar/Kiel. Alfred Gislason stellte sich nach der Niederlage demonstrativ vor seine Mannschaft und steht nun endgültig mitten in der Schusslinie. Ausgerechnet jetzt muss der 58-jährige Isländer eine Zwangspause einlegen.

Wie der Verein mitteilte, musste sich Gislason am Freitag einer Bandscheiben-Operation unterziehen. Der Eingriff wurde vom Kieler Wirbelsäulen-Spezialisten Dr. Philipp Lübke vorgenommen und verlief „ohne Komplikationen“ (THW-Mannschaftsarzt Dr. Frank Pries). Somit wird Co-Trainer Christian Sprenger den THW beim Champions-League-Auswärtsspiel am Sonntag im polnischen Kielce von der Seitenlinie aus betreuen.

„Ich hatte gehofft, den Eingriff bis zur EM-Pause im Januar verschieben zu können“, so Gislason, der bereits seit einem Bandscheibenvorfall im Frühjahr an den Folgen laboriert hatte. „Es ging einfach nicht mehr. Unsere medizinische Abteilung hat mir deshalb die Operation dringend nahegelegt.“ Bei gutem Heilungsverlauf könnte Gislason bereits am Mittwoch beim Königsklassen-Heimspiel gegen Aalborg Håndbold wieder auf der Kieler Bank sitzen.

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Ein Artikel von
Tamo Schwarz
Sportredaktion

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