19 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
"Jedes Spiel ein Schlüsselspiel"

Nächster Gegner Lemgo "Jedes Spiel ein Schlüsselspiel"

Drei Tage hatte der Kieler Coach Alfred Gislason seinen Pokalsiegern frei gegeben, am Donnerstagnachmittag steigen die Zebras wieder ins Training ein. Am Sonnabend (19 Uhr) ist der THW Kiel in der Handball-Bundesliga beim TBV Lemgo gefordert.

Voriger Artikel
Miha Zarabec wechselt zum THW Kiel
Nächster Artikel
THW Kiel verliert gegen Lemgo

TBV-Trainer Florian Kehrmann steckt mit Lemgo tief im Abstiegskampf der Handball-Bundesliga.

Quelle: imago

Lemgo. Der TBV steckt tief im Abstiegskampf, kämpft mit dem Bergischen HC, Balingen, Stuttgart und Gummerbach um den Klassenerhalt. „Wenn du neun Spieltage vor Schluss auf einem Abstiegsplatz stehst, ist die Lage sehr prekär“, sagt TBV-Trainer Florian Kehrmann, der viel Zeit für die Vorbereitung auf das Spiel gegen den Rekordmeister hatte. „Wir hatten zwei Wochen kein Spiel, haben vor allem in der ersten Woche sehr viel trainiert“, erklärt der 39-Jährige.

Könnte der Pokalsieg des THW ein Vorteil für die Lippeländer sein, weil die Zebras nach dem anstrengenden Wochenende und dem großen Triumph den Wiedereinstieg in den Bundesliga-Alltag erst meistern müssen? „Ich halte wenig davon, auf den Gegner zu gucken“, sagt Kehrmann. „Wir müssen auf uns schauen und die Dinge, die wir uns im Training vorgenommen haben, umsetzen.“

Lemgo verlor alle vier Spiele im März, darunter auch die gegen den BHC und in Erlangen, in denen man sich deutlich mehr vorgenommen hatte. „Wir waren in Erlangen in allen Bereichen schlecht: Wir hatten nicht den nötigen Einsatz, keine gute Abwehr und haben vorne die Chancen zum Teil einfach weggeworfen“, sagt Kehrmann.

Dennoch: „Das Spiel gegen den THW ist nicht nur eine Durchgangsstation für die Partie in Balingen“, erklärt der Coach. „Jedes Spiel ist für uns ab jetzt ein Schlüsselspiel.“ Kehrmann setzt auch auf die Unterstützung der Fans. „Für eine Überraschung brauchen wir den achten Mann, eine ausverkaufte Lipperlandhalle. Und wir müssen die Euphorie und den Kampf auf das Publikum übertragen.“ Genau so vermieste der TBV den Zebras den Auftakt in die Saison 14/15, damals unterlag der THW mit 21:27 in Lemgo.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Niklas Schomburg
Sportredaktion

Anzeige
Mehr aus Nachrichten: THW Kiel 2/3