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"THW Kiel ist nicht unbesiegbar"

HC Erlangen vor THW-Spiel "THW Kiel ist nicht unbesiegbar"

Krise hin oder her – am Donnerstagabend muss der THW Kiel wieder in der Handball-Bundesliga ran. Um 20.30 Uhr empfängt der HC Erlangen die Zebras. Und die Franken wittern ihre Chance.

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Bisher hat der THW Kiel (Mitte: Kreisläufer Patrick Wiencek) kein Spiel gegen den HC Erlangen verloren. Die Franken um Linkshänder Nikolai Link (re.) wollen die Verunsicherung des Rekordmeisters am Donnerstagabend aber nutzen.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel/Nürnberg. Als Aufsteiger erreichte der HCE in der vergangenen Saison den neunten Platz, hatte mit dem Abstieg nie etwas zu tun. Das lag auch an der guten Heimbilanz mit zehn Siegen in 17 Spielen, darunter gegen Melsungen und Leipzig. Der Saisonstart in der Nürnberger Arena war aber durchwachsen: Zum Auftakt setzte es eine Niederlage gegen Lemgo (24:28), nach einem 25:22-Erfolg gegen Gummersbach stahl Aufsteiger Hüttenberg beim 26:26 einen Punkt. „Wir wissen, dass das zweite Jahr nach dem Aufstieg immer schwerer ist“, sagte HCE-Coach Robert Andersson.

Zwar hat der THW gegen Erlangen alle vier bisherigen Spiele gewonnen, die Zebras sind dennoch gewarnt. Vor knapp einem Jahr war es einem überragenden Domagoj Duvnjak (neun Tore) zu verdanken, dass die Kieler zwei Punkte aus Nürnberg mitnahmen. Und auch im Sommer wurde in Franken gut gearbeitet. Zwar verabschiedeten sich mit Neu-Zebra Ole Rahmel und Pavel Horak (Meshkov Brest) zwei Leistungsträger, die Macher um Geschäftsführer René Selke konnten mit Torhüter Gorazd Skof (Paris), Rechtsaußen Johannes Sellin (Melsungen) und Rückraum-Linkshänder Christoph Steinert (Leipzig) aber namhafte Neuzugänge vermelden.

Doch der HCE kämpft mit personellen Problemen: Neben Sellin und Kreisläufer Jonas Thümmler, die mit Fingerverletzungen ausfallen, erwischte es gegen Hüttenberg auch den Ex-Kieler Nikolas Katsigiannis. Kein Grund zur Resignation: „Das ist nicht der THW Kiel, der absolut unbesiegbar ist“, sagte Andersson. „Wir wollen die bestehende Unsicherheit nutzen und ein sehr gutes Spiel auf die Platte bringen.“

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Ein Artikel von
Niklas Schomburg
Sportredaktion

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