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Leichte Kost für die Zebras

THW Kiel Leichte Kost für die Zebras

Der Hunger auf Erfolg ist wieder geweckt bei den Zebras des Handball-Rekordmeisters THW Kiel. Vor dem nächsten Nordderby wartet am Sonnabend (20.30 Uhr, Sparkassen-Arena) erst einmal eine – mit Verlaub – leichte Mahlzeit auf die Kieler, wenn der Aufsteiger TV Hüttenberg zu Gast ist.

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Bei der SG Flensburg-Handewitt (links Rasmus Lauge) kamen der TV Hüttenberg und Vladan Lipovina (re.) mit 23:38 unter die Räder.

Quelle: imago/Agentur 54 Grad

Kiel. Angepfiffen wird die Partie am für die Bundesliga mittlerweile ungewohnten Sonnabendabend, weil Manowar am Sonntag die Arena blockieren. Anders als das Tourmotto der True-Metal-Heroen aus den USA („Final Battle“) haben die Zebras ihr letztes Gefecht noch lange nicht vor sich. Im Gegenteil: Kapitän Domagoj Duvnjak steht zum ersten Mal seit siebeneinhalb Monaten wieder im Kader, nur hinter dem Einsatz von Steffen Weinhold (Muskelfaserriss) und Marko Vujin (Einblutung Oberschenkel) stand am Freitag noch ein Fragezeichen. Der Serbe droht nach 311 Pflichtspielen seit 2012 für den THW, zum ersten Mal überhaupt ein Spiel verletzungsbedingt zu verpassen. Fallen Vujin und Weinhold aus, bliebe Christian Zeitz „Alleinunterhalter“ im rechten Rückraum, der sich in Flensburg noch aus konditionellen Gründen selbst ausgewechselt hatte.

Für den TV Hüttenberg (Gislason: „Sie haben nicht die Mittel, ziehen ihr Spiel aber diszipliniert durch“) ist das Duell so etwas wie das Spiel des Jahres. 200 Fans des Aufsteigers treten die Reise an die Förde an. „Wir treten in einem Handball-Tempel an, dürfen uns aber nicht überrennen lassen, müssen so wenig Fehler wie möglich machen und das Spiel so lange es geht offen halten“, sagt TV-Trainer Emir Kurtagic, der erst vor sechs Wochen die Nachfolge von Aðalsteinn Eyjólfsson angetreten hatte. Der Isländer war kurzfristig einem Angebot des HC Erlangen gefolgt.

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Ein Artikel von
Tamo Schwarz
Sportredaktion

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