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Zebras droht Ausfall von Kapitän Duvnjak

THW Kiel Zebras droht Ausfall von Kapitän Duvnjak

Vor dem Achtelfinale in der Handball-Champions-League gegen die Rhein-Neckar Löwen am Mittwoch (18.30 Uhr, Sparkassen-Arena) droht dem THW Kiel ein herber Rückschlag. Der Einsatz von Domagoj Duvnjak ist fraglich, dem Kapitän droht wegen einer Knieverletzung eine lange Zwangspause.

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Das linke Knie kapituliert zusehends: THW-Kapitän Domagoj Duvnjak.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. Am Mittwoch kommt es zum Showdown zwischen dem THW Kiel und den Rhein-Neckar Löwen. Und ausgerechnet jetzt müssen die Zebras einen Rückschlag von ungeahntem Ausmaß verkraften, sind wie selten auf die Unterstützung des Publikums angewiesen. Denn der deutsche Rekordmeister und sein Trainer Alfred Gislason bangen um den Einsatz von Kapitän und Spielmacher Domagoj Duvnjak. Seit der Weltmeisterschaft in Frankreich im Januar nahmen die Knieprobleme des kroatischen Welthandballers von 2013 immer weiter zu. Nach Informationen der Kieler Nachrichten, die auch aus dem kroatischen (Berater-)Umfeld Duvnjaks verlauteten, droht dem Kieler Mannschaftskapitän früher oder später ein operativer Eingriff und anschließend eine Zwangspause von sechs bis neun Monaten.

Duvnjak: Nur noch sporadische Kurzeinsätze

THW-Mannschaftsarzt Dr. Detlev Brandecker bestätigte am Dienstag die Diagnose „chronische Überlastung der Patellasehne“ an der linken Kniescheibe. Eine Trainingsbelastung des Regisseurs sei vorerst nur in „stark reduziertem Maß“ möglich. Über sporadische Kurzeinsätze in den kommenden Begegnungen im Achtelfinale der Champions League, in der Bundesliga und vor allem im Pokal-Final-Four in Hamburg am 8. und 9. April werde von Fall zu Fall entschieden. Als Ersatz auf der Spielmacher-Position könnten entweder der Österreicher Nikola Bilyk oder Christian Dissinger zum Einsatz kommen. „Ich habe in der Mitte schon öfter gespielt, mag beide Positionen und spiele da, wo Alfred mich aufstellt“, sagt Dissinger. Der 25-Jährige betont: „Wir haben im Training ein paar Sachen umgestellt. Und so, wie wir momentan trainieren, könnte es schwierig für die Löwen werden, uns in zwei Spielen zu besiegen.“ Als dritte Option könnte Steffen Weinhold – sein Comeback nach dreieinhalbmonatiger Verletzung (Syndesmoseriss) vorausgesetzt – den Spielmacher geben.

THW-Trainer Alfred Gislason fordert „zweimal 60 Minuten“ volle Konzentration von seinen Spielern. Die taktischen Weichen im Training sind längst gestellt, die Erfolge stellen sich ein: „Dissinger ist auf der Suche nach seiner Form und macht Fortschritte. Im Training funktionieren er und seine Mitspieler immer besser miteinander“, sagt Gislason.

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Ein Artikel von
Tamo Schwarz
Sportredaktion

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