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Zebras gehen ohne Drei in die dritte Runde

THW Kiel Zebras gehen ohne Drei in die dritte Runde

Ring frei für Runde drei: Der THW Kiel trifft am Mittwoch (18.30 Uhr) erneut auf den Landesrivalen SG Flensburg-Handewitt. Zum Rückspiel in der Champions League müssen die Zebras erstmals reisen und kämpfen mit personellen Problemen.

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Wie im ersten Derby? Nikola Bilyk könnte am Mittwoch wieder neben Lukas Nilsson auflaufen.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. „Ein Auswärtsspiel in Flensburg ist eine der härtesten Aufgaben überhaupt“, sagt THW-Trainer Alfred Gislason, der eine klare Steigerung im Vergleich zum Sonntag erwartet. „Wir müssen besser spielen. Die vielen Fehler dürfen einfach nicht sein“, so der Isländer, der zudem auf bessere Schiedsrichter hofft: „Meine Landsleute haben das nicht gut gemacht, vor allem gegen Patrick Wiencek viel zu wenig gepfiffen.“

Wienceks große Aufgabe ist es nach der Verletzung von René Toft Hansen, der mindestens drei Wochen fehlen wird, den Mittelblock zusammenzuhalten. Ihm zur Seite stehen wird Ilija Brozovic, der nach langem Fieber aber noch nicht topfit ist. Da auch Christian Dissinger und Blazenko Lackovic ausfallen, hofft Gislason auf eine Rückkehr von Nikola Bilyk. Der Österreicher könnte in Abwehr und Angriff Domagoj Duvnjak und Lukas Nilsson entlasten.

In der Offensive ruhen die Hoffnungen auch auf Steffen Weinhold und Christian Zeitz, die wie Nilsson zwar angeschlagen sind, sich aber spielbereit meldeten. „Auch wenn es etwas aus der Not geboren ist, weil mehrere Halblinke ausfallen – oft hat es mit zwei Linkshändern im Rückraum gut funktioniert“, sagt Gislason, der auch Sebastian Firnhaber wieder nominiert hat. Dem 22-Jährigen attestiert der Coach ein gutes Debüt und baut auf ihn als Backup.

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Foto: Ein harter Kampf: Steffen Weinhold und sein THW Kiel setzten sich bei der SG Flensburg-Handewitt durch.

Eine Fußball-Weisheit sagt: Lieber fünfmal 1:0 als einmal 5:0. Der THW Kiel hat sich mit einem moralischen Ausnahmeakt nach dem 22:30 am vergangenen Sonntag rehabilitiert und die SG Flensburg-Handewitt in der Handball-Champions-League auswärts in der „Hölle Nord“ mit 26:25 (17:13) in die Knie gezwungen.

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