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Zebras im Nordderby ohne Bilyk

THW Kiel Zebras im Nordderby ohne Bilyk

Der THW Kiel muss am Mittwochabend im 95. Nordderby bei der SG Flensburg-Handewitt ohne Youngster Nikola Bilyk antreten. THW-Coach Alfred Gislason äußerte sich vor dem Duell der Landesrivalen auch zur Rückendeckung des THW-Aufsichtsrates.

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Die Zebras müssen auf Youngster Nikola Bilyk verzichten. Der Österreicher hatte sich im Training einen Teilriss der Außenbänder im linken Sprunggelenk zugezogen.

Quelle: Sonja Paar

Kiel. Der Mittwoch begann für den THW Kiel mit einer Hiobsbotschaft. In den kommenden zwei bis drei Wochen müssen die Zebras auf Youngster Nikola Bilyk verzichten. Der Österreicher, seit Dienstag 21 Jahre alt, hatte sich am Vortag im Training einen Teilriss der Außenbänder im linken Sprunggelenk zugezogen.

Ein erneuter Rückschlag in ohenhin turbulenten Zeiten für Alfred Gislason. Arg war der 58-jährige Isländer zuletzt nach der krachenden Niederlage in Gummersbach erneut in die Kritik geraten, die Vorzeichen beim Rekordmeister standen nach den Mechanismen der Branche auf Trainerwechsel, ehe der Aufsichtsrat Gislason am Wochenende einstimmig den Rücken stärkte. „Ich lebe mit diesen Diskussionen und mache einfach weiter meine Arbeit“, sagte der Kieler Chefcoach am Dienstag gegenüber unserer Zeitung. „Ich habe am Anfang des Umbruchs vorausgesagt, dass die Stimmung irgendwann so kippen kann. Ich habe das damals auch in Magdeburg so erlebt, nur damals hat die Vereinsführung nicht so lange durchgehalten. Ich hätte den Neuaufbau ja nicht machen müssen, hätte mich aus meinem Vertrag herauskaufen lassen können. Aber ich ziehe das jetzt durch.“ Als „schon schön“ bewertet Gislason derweil die Rückendeckung der Fans. 55 Prozent der Teilnehmer einer Umfrage auf KN-online.de finden es richtig, dass der Klub sich zu seinem Trainer bekannt hat. Pessimistischer sind die schwarz-weißen Anhänger jedoch bei ihren Prognosen für die Zukunft. Nur 30 Prozent halten es für realistisch, dass der THW sich mindestens als Bundesliga-Dritter wieder für die Champions League qualifizieren wird. 49 Prozent glauben, dass der Verein mit dem neuen Sportlichen Leiter Viktor Szilagyi ab 1. Januar 2018 zu alter Stärke zurückfinden wird.

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