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Zebras in der Siebenmeter-Krise?

THW Kiel Zebras in der Siebenmeter-Krise?

Es ist das elementarste Duell im Handball: Mann gegen Mann, Schütze gegen Tormann. Handball-Rekordmeister THW Kiel steckt in einer Mini-Siebenmeter-Krise. Insgesamt acht Strafwürfe in den vergangenen zwei Partien zappelten nicht im Netz.

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Kiels Siebenmeter-Schütze Nummer eins: Niclas Ekberg.

Quelle: Sascha Klahn

Kiel. Am Montag und Dienstag haben die Zebras von Trainer Alfred Gislason zwei freie Tage bekommen, ehe am Mittwoch die Vorbereitung auf das Final Four im DHB-Pokal am Wochenende in Hamburg beginnt. „Die Jungs haben sich zwei Tage Erholung verdient, diese haben sie auch bitter nötig“, sagte Alfred Gislason. Freie Tage, an denen einige Spieler gewiss die eine oder andere Szene der zurückliegenden Spiele bei den Rhein-Neckar Löwen und gegen den TVB Stuttgart noch einmal im Kopf Revue passieren lassen werden. Im Achtelfinal-Rückspiel in Mannheim verfehlten alle vier Siebenmeter (je zweimal von Niclas Ekberg und Marko Vujin) ihr Ziel. Am Sonntag gegen Stuttgart waren es vier von fünf (Vujin, Raul Santos, Christian Sprenger, Rune Dahmke).

Vier erfolglose Siebenmeter in einem Spiel gab es zuvor in dieser Saison noch nie. Drei waren es bei der ersten Saisonniederlage in Wetzlar (24:27), ebenfalls drei (von sechs) im Pokal-Achtelfinale in Magdeburg (22:21) – die Gesamtquote in dieser Spielzeit ist mit 105 von 157 verwandelten Bällen (66,9 Prozent) ziemlich durchwachsen. Dennoch will Alfred Gislason die Sache „nicht zu hoch hängen. Am besten gar nicht viel drüber reden – die Jungs müssen einfach nur wieder locker werden“. Die beste Quote vom „Strich“ mit 53 von 74 versenkten Bällen (71,6 Prozent) hat Rechtsaußen Niclas Ekberg. „Bei mir ist es immer eine Frage des Gefühls. An manchen Tagen fühlt es sich bei jedem Siebenmeter an wie ,Pfosten, rein', zum Beispiel in Hannover, wo ich alle fünf verwandelt habe. Mit jedem verworfenen Strafwurf im Spiel wächst der Druck für den nächsten Schützen. Als Vierter möchtest du nicht nach vorne gehen und werfen.“

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