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Zebras schöpfen Selbstvertrauen

THW Kiel Zebras schöpfen Selbstvertrauen

Mit Ruhm bekleckert haben sich die Zebras des THW Kiel am Sonntag in der Handball-Bundesliga nicht. Das 27:26 in Hannover-Burgdorf offenbarte Licht und Schatten und mündete unnötigerweise sogar fast in einem Punktverlust. Dennoch nahmen die Kieler mehr als nur zwei Punkte mit in den Bus nach Kiel.

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Erleichterung nach dem Sieg: Die Spieler des THW bedankten sich in Hannover bei den mitgereisten Fans.

Quelle: Marco Wolf

Kiel. Zum Beispiel eine gehörige Portion Selbstvertrauen im Hinblick auf das Achtelfinal-Rückspiel am Donnerstag (19 Uhr) bei den Rhein-Neckar Löwen. Oder Spielpraxis für Akteure aus der zweiten Reihe. Und vielleicht nach jüngsten Rückschlägen in Paris oder gegen die Löwen neuen Mut. Jedenfalls sagte der in Hannover überragende, immer wieder einlaufende und mit seinen Aktionen weit in den Rückraum hinein Druck ausübende Niclas Ekberg nach dem Erfolg an der Leine: „Wir glauben noch an den Meistertitel.“

Dieses Gefühl war verloren gegangen, und vielleicht spricht das Bundesliga-Ranking mit der SG Flensburg-Handewitt (42:4 Punkte) und den Löwen (39:5) nach Minuspunkten vor dem THW (40:8) auch eine allzu deutliche Sprache. Aber vor dem Rückspiel-Thriller in Mannheim und dem Pokal-Final-Four am 8./9. April in Hamburg könnte eben diesem wiedergewonnenen Kieler Gefühl von Stärke eine Schlüsselrolle zufallen. „Dieser Sieg bedeutet ganz viel für Donnerstag. Wir sind durch die Verletzungen noch enger zusammengerückt. Unsere Chancen in Mannheim stehen bei 50:50“, sagte der ebenfalls wurfgewaltig und selbstbewusst auftrumpfende Marko Vujin.

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Ein Artikel von
Tamo Schwarz
Sportredaktion

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