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Zebras wohl ohne Weinhold gegen Leipzig

THW Kiel Zebras wohl ohne Weinhold gegen Leipzig

Flensburg im Rücken, Leipzig vor der Brust: Der THW Kiel empfängt am Sonnabend (19 Uhr, Sparkassen-Arena) in der Handball-Bundesliga den SC DHfK Leipzig und muss dabei voraussichtlich auf den seit dem Nordderby angeschlagenen Steffen Weinhold (Leistenzerrung) verzichten.

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Voraussichtlich gegen Leipzig nicht zu einem so harten Einsatz wie im Derby gegen Flensburg in der Lage: THW-Schütze Steffen Weinhold (Mitte).

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. Der ehemalige Flensburger fällt damit wohl ebenso aus wie die Langzeitverletzten Christian Dissinger, René Toft Hansen und Blazenko Lackovic (Wade). Christian Zeitz, am Mittwoch noch von Rückenproblemen gehandicapt, zeigte sich hingegen am Donnerstag und Freitag im Training einsatzbereit.

 Leipzig – da war doch was? Genau, in der Vorsaison sorgte der Aufsteiger für Furore, meisterte als Tabellenelfter den Klassenerhalt und steht mittlerweile nach sieben Siegen und einem Unentschieden (21:21 beim Ost-Rivalen SC Magdeburg) sogar auf einem glänzenden fünften Rang der Bundesliga-Tabelle. THW-Trainer Alfred Gislason weiß auch warum: „Leipzig hat eine sehr unangenehme Spielweise, sehr diszipliniert, hat zuletzt sogar in Überzahl mit Extra-Feldspieler Sieben gegen Fünf gespielt. Die Mannschaft ist in der Abwehr sehr kämpferisch, schnell auf den Beinen. Darum müssen wir tierisch aufpassen.“

THW-Kiel-Liveticker

Verfolgen Sie das Spiel gegen Leipzig ab 19 Uhr bei uns im Liveticker.

 Gislason, selbst von 1999 bis 2006 Trainer in Magdeburg und 2002 mit dem SCM Champions-League-Sieger, sieht in dem Traditionsklub der Deutschen Hochschule für Körperkultur nicht nur eine neue zweite Kraft im Osten („Magdeburg gegen Leipzig ist ein bisschen wie Kiel gegen Flensburg“), sondern warnt auch vor dem „richtig breiten“ Kader aus starken Neuzugängen und jungen deutschen Talenten: „Leipzig hat gute Leute geholt wie Andreas Rojewski aus Magdeburg oder Nationalspieler Niclas Pieczkowski. Aber die Leipziger Akademie macht auch eine super Arbeit. Zum Beispiel ist der Linkshänder Franz Semper (Jahrgang 1997, d. Red.) eines der größten deutschen Talente im halbrechten Rückraum“, so Gislason. Ach ja, und dann ist da noch der Trainer (siehe Interview oben). Der habe, so Gislason, die Mannschaft voll hinter sich. „Ich halte ihn für einen guten Trainer.“

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Ein Artikel von
Tamo Schwarz
Sportredaktion

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