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Ekberg trifft und trifft, die Halle tobt

Final Four Ekberg trifft und trifft, die Halle tobt

Gelungene Rückkehr in den Hamburger Handball-Tempel: Nach drei Jahren Abstinenz beim Final Four um den DHB-Pokal hat der deutsche Rekord-Pokalsieger THW Kiel am Sonnabend das Finale erreicht. In der Hamburger Barclaycard Arena besiegten die Zebras im Halbfinale den SC DHfK Leipzig mit 35:32 (19:19).

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Zwölf Treffer: Niclas Ekberg ballt seine Fäuste und schreit dabei laut.

Quelle: Sascha Klahn

Hamburg. Das 25. Final Four beginnt mit irrsinnigem Tempo: Der Leipziger Underdog rennt gegen den THW Kiel – zum 15. Mal in Hamburg dabei und neunmaliger Titelträger – zum 5:1 (4.). Die Kieler und ihr angeschlagener Spielmacher Domagoj Duvnjak finden nur langsam in die Partie, haben 18 Minuten lang in dem an diesem Tag mit zwölf Treffern überragenden Niclas Ekberg und Steffen Weinhold ihre einzigen Torschützen.

Leipzig agiert defensiv flink, flexibel, stellt einen starken Block aus Bastian Roschek und Maximilian Janke. Und so gehen die Zebras am Ende einer wahnsinnigen Minute mit drei Toren beim 17:16 (27.) zum ersten Mal in Führung.

Duvnjak hält THW Kiel auf der Siegerstraße

Auch die Kieler Deckung steht jetzt offensiver, kommt genau so nach dem 19:19 zur Pause aus der Kabine. Ein „Dreier“ von Ekberg zum 22:19 (35.) lässt die „weiße Wand“ aus Kieler Fans in der Arena jubeln. Jetzt schreibt das Spiel seine Geschichten: die der starken Ekberg und Rune Dahmke auf dem Flügel, aber besonders die des ewig am Knie lädierten Domagoj Duvnjak, der nach einer „ziemlich schlechten ersten Halbzeit“ (THW-Trainer Alfred Gislason) jetzt das Zepter schwingt, Nebenleute und Fans dirigiert, seine Mannschaft mit dem 30:27 (49.) und 31:29 (57.) immer wieder mit entscheidenden Bällen auf der Siegerstraße hält.

Aber Leipzig lässt sich nicht abschütteln. Rune Dahmke krönt seinen Sahnetag mit zwei wichtigen Toren zum 32:29 und 33:30 (beide 58.). In der Arena hält es niemanden mehr auf seinen Sitzen. Jetzt feuern alle – die „Gelben“ aus der Ecke der Rhein-Neckar Löwen und auch die „Roten“ aus dem Lager der SG Flensburg-Handewitt – den Außenseiter an. Doch die Kieler behalten die Nerven, mit dem 34:31 (59.) besiegelt Duvnjak endgültig den elften Einzug ins Pokalfinale.

DHB-Finale zwischen Kiel und Flensburg

Im Finale ( Sonntag, 14.30 Uhr, live auf KN-online) trifft der THW Kiel auf die SG Flensburg-Handewitt. Die Schleswig-Holsteiner hatten das zweite Halbfinale gegen die Rhein-Neckar Löwen mit 33:23-Treffern (18:16) für sich entscheiden können. 

Hier sehen Sie Bilder vom DHB-Pokal-Halbfinale zwischen Kiel und Leipzig.

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Ein Artikel von
Tamo Schwarz
Sportredaktion

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Foto: Niclas Ekberg (THW Kiel, re.) feiert neben Leipzigs Franz Semper einen Treffer.

Der THW Kiel hat am Sonnabend das Halbfinalspiel des DHB-Pokals gewonnen und steht somit im Final-Four-Finale. Die Zebras besiegten in der Barclaycard-Arena SC DHfK Leipzig mit 35:32 (19:19). Bester Werfer für den THW Kiel war Niclas Ekberg mit zwölf Treffern.

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