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Zebras gegen Göppingen Schlag auf Schlag

Die Zebras sind wieder zu Hause: Nach dem Auswärts-Dreierpack Mannheim, Nürnberg, Veszprém läuft der THW Kiel am Donnerstag (19 Uhr) wieder in die heimische Arena ein. Der Gegner Frisch Auf! Göppingen hat nach dem Trainerwechsel von Magnus Andersson zu Rolf Brack neuen Mut geschöpft.

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„Jeder von uns muss gefährlich sein“: Rückraum-Youngster Nikola Bilyk und der THW Kiel wollen den Druck hochhalten und an die Leistung aus den vergangenen beiden Spielen in Nürnberg und Veszprém anknüpfen.

Quelle: Marco Wolf

Kiel. Und so ist die Partie gegen den elfmaligen deutschen Meister weit mehr als nur ein Vorgeplänkel des anstehenden Landesderbys gegen die SG Flensburg-Handewitt am Sonntag.

„Es ist schön, wieder zu Hause zu sein“, sagt THW-Rückraumspieler Nikola Bilyk. „Ich freue mich nach so einer langen Auswärtstour immer nochmal mehr auf ein Heimspiel als ohnehin schon.“ Zumal die Leistungskurve der Zebras von Spiel zu Spiel wieder nach oben zeigt. Von Spiel zu Spiel - in der Vorbereitung auf Göppingen spielte das kommende Derby gegen die SG Flensburg-Handewitt daher auch keine Rolle, der Landesrivale aber schon: „Wir haben uns das Spiel von Flensburg gegen Göppingen angesehen, um daraus zu lernen“, sagt Bilyk über das überraschende 28:28 am vergangenen Donnerstag. „Sie haben sehr viele technische Fehler gemacht, die Göppingen gnadenlos ausgenutzt hat. Das ist uns in diesem Jahr auch schon häufig passiert.“

Druck im Rückraum

Die Kieler Fehlerquote lag in den vergangenen beiden Spielen deutlich unter dem Niveau der Vorwochen, dazu entfaltete der Rückraum wieder ausreichend Druck. Das soll sich fortsetzen. „Jeder von uns muss gefährlich sein und auf die Abwehr gehen“, erklärt der 20-Jährige. „Klar werden wir auch Fehler machen – aber wir müssen den Druck hochhalten.“ Und bringt es auf eine simple Formel: „Wir sind die bessere Mannschaft, das müssen wir einfach zeigen.“

Zeigen wollen sie es allen, dem Gegner, den Kritikern, natürlich den eigenen Fans. Deren Unterstützung in Form der „weißen Wand“ wünschen sich die Zebras auch heute Abend wieder, wollen mit Rückenwind ihrer Anhänger zum wichtigen Bundesliga-Erfolg fliegen. „Das ist nicht nur eine Floskel“, erklärt der noch immer zum Zuschauen verdammte THW-Kapitän Domagoj Duvnjak. „Wenn unsere Fans die ,weiße Wand’ bilden, hilft uns das ungemein – und es beeindruckt auch den Gegner. Deshalb würden wir uns in wirklich jedem Spiel darüber freuen, wenn unsere Fans zum Heimspiel in Weiß kommen, eine Tradition daraus wird!“

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Ein Artikel von
Niklas Schomburg
Sportredaktion

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