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Zebras zwischen Pokal und Cup

Saisonbeginn Zebras zwischen Pokal und Cup

Nach der Rückkehr aus Ostwestfalen gab THW-Trainer Alfred Gislason seinen im DHB-Pokal erfolgreichen Zebras frei – zumindest teilweise. Statt Einheiten mit der Mannschaft stand individuelles Krafttraining auf dem Programm. Am Mittwoch kämpfen die Kieler gegen die Rhein-Neckar Löwen um den Supercup.

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Rune Dahmke (Mitte) und die anderen drei Außen des THW Kiel schlossen beim Pokalturnier in Spenge viele Gegenstöße erfolgreich ab. Hier setzt sich der Kieler gegen Max Scheithauer (li.) und Tom Hanner vom Dessau-Roßlauer HV durch, THW-Rückraumspieler Christian Dissinger beobachtet die Szene aus dem Hintergrund.

Quelle: Noah Wedel

Kiel. Mit positivem Gefühl konnten sich die Kieler an die Arbeit machen, hatten sie doch beim Erstrundenturnier in Spenge weiteres Selbstvertrauen getankt. „Wir sind gut durch die Vorbereitung gekommen, und haben am Wochenende einen guten Auftritt gezeigt“, sagte Rune Dahmke, der am Montag 75 Minuten im Kraftraum trainierte. In Ostwestfalen löste der haushohe Favorit seine Pflichtaufgabe souverän und konnte die Belastung auf viele Schultern verteilen. „Das war super, so kommt jeder richtig rein“, sagt Dahmke, der in beiden Partien wie die anderen drei Außen insgesamt 60 Minuten spielte.

Für einen harten Konkurrenzkampf scheint angesichts des übervollen Terminkalenders ohnehin kaum Platz, zu wichtig sind die Erholungsphasen. Und so verwundert es nicht, dass sich das Kieler Urgestein hervorragend mit Neuzugang und Positionskollege Emil Frend Öfors versteht. „Emil ist super, ein ganz lieber Typ. Wir liegen komplett auf einer Wellenlänge“, erklärt Dahmke und lobt den Schweden auch für sein Spiel. „Er hat natürlich eine andere Spielweise als Raul (Santos, d. Red.), aber trotz seiner schnörkellosen Art ein gutes Handgelenk und viele Variationen, das sieht man jeden Tag im Training.“

Die Zebras setzten sich in beiden Spielen durch einfache Tore kontinuierlich ab. „Das ist sehr wichtig. In der letzten Saison hatten wir ein bisschen wenig Tore über die erste Welle, jetzt in der Vorbereitung lief das schon besser“, sagt Dahmke. Ob die Rhein-Neckar Löwen am Mittwoch im Supercup ebenso viele Gegenstöße zulassen werden? „Man weiß nie! Wenn wir eine gute Abwehr stellen und eine starke Torhüterleistung haben, können wir auch gegen die Löwen viele einfache Tore machen“, sagt der 24-Jährige. „Durch einen starken Auftritt können wir ein Ausrufezeichen für die Liga setzen.“

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