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Platz vier und Stuttgart in Blick

Zebras nach Brest-Tour Platz vier und Stuttgart in Blick

Nach der erfolgreichen Dienstreise nach Brest heißt es beim THW Kiel Kräfte sammeln. Am Montag stand nur eine freiwillige Einheit Krafttraining auf dem Programm, erst Dienstag steht das nächste Mannschaftstraining an. Am Mittwoch bricht das Team zum Bundesliga-Auswärtsspiel nach Stuttgart auf.

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Nikola Bilyk erzielte in Brest den entscheidenden Treffer zum 25:23, setzt sich hier gegen die Meshkov-Spieler Ljubo Vukic (hinten) und Aleksandr Shkurinskiy durch.

Quelle: Gennadi Kozlovski

Kiel. „Es ist gut, dass wir bis Donnerstag Zeit haben, um uns auf Stuttgart zu konzentrieren“, sagte THW-Trainer Alfred Gislason, der mit seinem Team sehr zufrieden war. „Brest hat eine starke Mannschaft, sie sind durch Igropulo und Djordjic im Vergleich zum letzten Jahr noch besser geworden.“ Auch der sechsfache und entscheidende Torschütze Nikola Bilyk war froh über den positiven Ausgang. „Wir haben guten Handball gespielt“, meinte der Österreicher. „Es war ein sehr hartes Spiel, Brest hat nie aufgeben. Sie haben am Ende nochmal alles reingeworfen, aber wir haben verdient gewonnen.“

"Alles in der eigenen Hand"

„Dieser Sieg ist gut für den Kopf“, meinte THW-Spielmacher Miha Zarabec. „Auch wenn wir wieder ein paar Fehler gemacht haben, glaube ich, dass unsere Krise jetzt vorbei ist. Wir müssen jetzt in den nächsten Spielen all das zeigen, was wir gegen Brest gezeigt haben.“ Mit zwei Siegen gegen den slowenischen Meister RK Celje und einem weiteren Erfolg im Rückspiel gegen Brest wäre Platz vier in der Champions-League-Gruppe B zum Greifen nah, ein Angriff auf Platz drei gar im Bereich des Möglichen. „Die Situation in der Gruppe ist gut, wir haben alles in der eigenen Hand“, zog der gegen Brest stark aufspielende Marko Vujin ein positives Fazit der Weißrussland-Tour. „Wir waren hochmotiviert, weil wir uns vorher gesagt haben, dass sich diese Reise lohnen muss.“

Ekberg und Nilsson wieder fit

Gute Nachrichten gibt es aus dem THW-Lazarett. Die beiden Schweden Niclas Ekberg (Magen-Darm) und Lukas Nilsson (fiebrige Erkältung) hatten den Weg nach Weißrussland nicht mit angetreten, sind aber auf dem Weg der Besserung und für Donnerstag fest eingeplant. Christian Dissinger spielte am Sonnabend aufgrund einer Schwellung mit bandagiertem Knie, hat aber keine Probleme. Ole Rahmel zog sich eine leichte Rückenprellung zu, als Alexsandr Shkurinskiy stürmerfoul-verdächtig das 16:16 erzielte. „Ich bin ungebremst auf den Rücken gefallen, weil ich ausgehebelt wurde“, erklärt der Rechtsaußen, für den die Busfahrt nach Minsk zur Qual wurde. „Das wird am Montag und Dienstag noch weh tun, aber dann wieder gut sein“, sagte Rahmel am Sonntagabend nach der Ankunft in Hamburg.

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Ein Artikel von
Niklas Schomburg
Sportredaktion

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