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THW Kiel will alles besser machen

Auswärtsspiel in Wetzlar THW Kiel will alles besser machen

Langsam, aber sicher kommt der THW Kiel in den bekannten Drei-Tage-Handball-Rhythmus. Zwischen den Königsklassen-Auftritten gegen Paris und in Kielce heißt die schwere Auswärtsaufgabe HSG Wetzlar (Donnerstagabend). Die Erinnerungen an die brodelnde Rittal-Arena sind für die Zebras nicht die besten.

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Tempogegenstöße sind beim THW Kiel gern gesehen, in Lübbecke erzielten die Zebras so einfache Tore am laufenden Band. Auch Rückraumspieler Nikola Bilyk glänzte dort als Konterangreifer.

Quelle: Noah Wedel

Kiel. „Wir haben aus der vergangenen Saison noch etwas gutzumachen“, sagt THW-Torhüter Niklas Landin. Damals verloren die Kieler im zweiten Saisonspiel in Wetzlar, es war der Auftakt einer (weiteren) Spielzeit mit Höhen, Tiefen und vom Umbruch geprägter Inkonstanz, die auf Bundesligaplatz drei endete. Alles Schnee von gestern findet THW-Coach Alfred Gislason. „Letzte Saison hat mit diesem Spiel überhaupt nichts zu tun“, sagt der Isländer. „Wir haben da verloren, weil wir einfach schlecht gespielt haben.“

Entsprechend kurz und knackig fällt auch die Antwort von Niklas Landin aus, auf die Frage, was die Zebras im Vergleich zum letzten Auftritt in Wetzlar besser machen müssen, sagt der Däne: „Alles.“ Stabiler in der Deckung, variabler im Angriff, bessere Entscheidungen, weniger Fehler – das Erfolgsrezept ist keine Neuerfindung des Handballs, sondern eher eine Rückbesinnung auf alte Stärken. „Wir müssen viel besser laufen, vor allem in erster und zweiter Welle“, sagt Landin. „Wir haben extrem schnelle Außen, das müssen wir ausnutzen.“

HSG hat gute Defensive

Trotz des Ausfalls von Abwehrchef Evars Klesniks stellt die HSG beinahe traditionell eine der besten Defensiven der Liga, kassierte in der aktuellen Spielzeit erst einmal mehr als 24 Tore (27:30-Niederlage in Hannover) – auch wenn die weiteren Gegner Hüttenberg, Minden, Lübbecke und Gummersbach sicher nicht die Offensivpower wie die Top Teams à la THW haben, sagt der Kieler Coach: „Sie haben eine richtig starke Abwehr.“

Gislason fordert eine klare Leistungssteigerung, vor allem in Sachen Chancenauswertung: „Wir müssen unsere Gegenstöße besser nutzen, die Qualität deutlich steigern.“ Um das zu verwirklichen, „müssen wir eine richtig gute Abwehr stellen“, sagt der Isländer und fasst zusammen: „So eine Auswärtsleistung wie bei der MT Melsungen dürfen wir uns nicht nochmal erlauben.“

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Ein Artikel von
Niklas Schomburg
Sportredaktion

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