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Andreas Wolff verlässt den THW Kiel

Wechsel nach Kielce Andreas Wolff verlässt den THW Kiel

Bereits in den vergangenen Wochen hatte KN-online über den möglichen Wechsel von Andreas Wolff zum polnischen Meister KS Vive Kielce berichtet. Seit Montag ist es offiziell: Der Torwart des THW Kiel wechselt zum 1. Juli 2019, nach Ablauf seines Vertrages, nach Kielce.

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Torwart Andreas Wolff verlässt den THW Kiel.

Quelle: imago/Peter Hartenfelser

Kiel. Vor laufenden Kameras unterschrieb der 26-Jährige in Warschau bei einer Pressekonferenz des Champions-League-Siegers von 2016 einen Vierjahres-Vertrag bis 2023.

„Wir hätten Andi Wolff gerne vorzeitig längerfristig an den THW Kiel gebunden, aber er hat sich nach seiner Vertragslaufzeit bis 2019 bei uns nun allerdings für eine neue sportliche Heimat in Polen entschieden. Er und sein Berater haben uns darüber informiert, und diese Entscheidung respektieren wir. Wichtig für den THW Kiel ist Planungssicherheit. Die haben wir jetzt bis 2019“, sagte THW-Geschäftsführer Thorsten Storm. Zu einem Wechsel des deutschen Nationalkeepers und Europameisters von 2016 schon 2018 und der Höhe einer möglichen Ablösesumme wollte sich Storm nicht äußern. Es ist jedoch damit zu rechnen, dass der beim deutschen Rekordmeister unzufriedene Wolff den Verein bereits im kommenden Sommer verlassen wird. Als Nachfolger steht nach Informationen von KN-online Ex-Nationaltorwart Johannes Bitter (TVB Stuttgart) bereit, der sich aus familiären Gründen zurück in den Norden orientiert.

Unzufrieden mit der Spielzeit

Im Juni hatte Wolff bei den Zebras mit Aussagen in den Kieler Nachrichten ein Sommertheater eingeläutet. Er sei unzufrieden mit seiner Spielzeit in wichtigen K.o.-Spielen. Auch bei seinem kolportierten Brutto-Monatssalär beim THW Kiel in Höhe von 20.000 Euro sollen Wolff und sein Berater Saša Bratic viel Luft nach oben gesehen haben. Gespräche mit dem THW über verbesserte Bezüge wurden schließlich ergebnislos abgebrochen. Seit Beginn der Saison sucht der 26-Jährige seither seine Form, geriet im Formtief zur klaren Nummer zwei zwischen den Pfosten hinter Niklas Landin und bereitete in den vergangenen Wochen und Monaten – mitten in der schlimmsten Krise des Klubs seit 15 Jahren – seinen Wechsel ins Ausland vor. Bei der Pressekonferenz in Warschau wurde Wolff von Klubpräsident und Mäzen Bertus Servaas präsentiert und sagte: „Ich habe überragende Gespräche mit Talant (Kielce-Trainer Dujshebaev, d. Red.) und Bertus geführt. Es ist ein unglaubliches Projekt hier, sie wollen noch mehr aufbauen als sie bisher geschafft haben. Ich möchte gerne mit diesem Team zusammenspielen und in Zukunft großartige Erfolge einfahren.“

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Ein Artikel von
Tamo Schwarz
Sportredaktion

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