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Jetzt abstimmen für Wolff und Duvnjak

Welthandballer des Jahres Jetzt abstimmen für Wolff und Duvnjak

Große Ehre für zwei Zebras. Mit Kapitän Domagoj Duvnjak und Andreas Wolff sind zwei Spieler des THW Kiel unter den fünf Nominierten bei der Wahl zum Welthandballer 2016. Noch bis zum 9. März 2017 kann für die Handballer abgestimmt werden.

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Diese Fünf hat die Expertenrunde des Weltverbands IHF für die Wahl zum Welthandballer 2016 nominiert (v.li.): THW-Kapitän Domagoj Duvnjak, THW-Torhüter Andreas Wolff, die Rückraum-Stars von Paris St.-Germain, Mikkel Hansen und Nikola Karabatic, sowie Sander Sagosen, Norweger in Diensten von Aalborg HB.

Quelle: Paesler/Klahn/imago

Basel/Kiel. Nationaltorwart Andreas Wolff könnte somit dritter Deutscher werden, der sich diese Krone des Weltverbandes IHF, der seit 1988 vergeben wird, aufsetzt. Einzige deutsche Gewinner waren bislang Daniel Stephan (1998) und Wolffs Torwartkollege Henning Fritz (2004). Hoffnungen auf die Wahl zum Trainer des Jahres darf sich Ex-Bundestrainer Dagur Sigurdsson machen. Der Isländer, der mittlerweile japanischer Nationalcoach ist, hatte die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) in Polen zum EM-Titel sowie zur Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro geführt.

 „Welthandballer zu werden, ist eines meiner absoluten Lebens- und Traumziele“, sagte Europameister Andreas Wolff am Rande der Champions-League-Partie des THW Kiel am Sonnabend gegen Silkeborg. „Jetzt habe ich es schon mal unter die Top Fünf geschafft. Diese Auszeichnung wäre natürlich die absolute Krönung des tollen Jahres 2016“, so der 25-Jährige.

Der drei Jahre ältere Duvnjak weiß bereits, wie es sich anfühlt, Welthandballer zu werden. Der Kroate, der die Nationalmannschaft seines Landes im vergangenen Jahr zu EM-Bronze geführt hatte, war 2013 – damals noch in Diensten des HSV – zum weltbesten Handballer gekürt worden. „Nominiert zu sein, ist immer wieder eine große Ehre, das bedeutet mir sehr viel“, sagte Duvnjak. „Ich freue mich auch sehr für Andi, er hat es richtig verdient, 2016 war er überragend.“

Konkurrenz für Wolff und Duvnjak

 Das Kieler Duo bekommt es allerdings mit namhafter Konkurrenz zu tun. Zur Wahl stehen die zweimaligen Welthandballer Nikola Karabatic (2007 und 2014/Frankreich) und Olympiasieger Mikkel Hansen (2011 und 2015/Dänemark) sowie der erst 21 Jahre alte norwegische Shootingstar Sander Sagosen. Sigurdssons größte Konkurrenten bei der Wahl zum Welttrainer dürften sein Landsmann Gudmundur Gudmundsson, der Dänemark zum Olympiasieg führte, sowie der französische Weltmeistertrainer Didier Dinart sein. Nominiert sind darüber hinaus Norwegens Nationalcoach Christian Berge und Sloweniens Trainer Veselin Vujovic.

 Bei den Frauen stehen keine Spielerinnen oder Trainer aus Deutschland oder der Bundesliga zur Wahl. Die fünf Nominierten zur Welthandballerin des Jahres sind Nora Mork und Kari Grimsbo, die mit Norwegen den EM-Titel verteidigen konnten, sowie die Rumänin Christina Neagu, die Niederländerin Nycke Groot und die Schwedin Isabelle Gullden. Die nominierten Frauen-Trainer sind Evgeniy Trefilov, Thorir Hergeirsson, Olivier Krumbholz, Henk Groener und Kim Rasmussen.

 Zur Abstimmung

Wahl zum Welthandballer

 Fans und Journalisten können noch bis zum 9. März im Online-Voting für ihre Favoriten abstimmen.

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Ein Artikel von
Tamo Schwarz
Sportredaktion

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