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10 Dinge über Kai Häfner

Handball-EM 10 Dinge über Kai Häfner

Kai Häfner - der Mann, der die deutsche Handballnationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Polen ins Finale warf. Wer ist der Mann, der als Nachrücker nach Polen kam und den Sieg in der Verlängerung gegen Norwegen eintütete? Zehn Dinge, die sie über Kai Häfner wissen müssen

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Kai Häfner warf die deutsche Handball-Nationalmannschaft ins Finale der Europameisterschaft.

Quelle: Sascha Klahn

1. Kai Häfner wird am 10. Juli 1989 in Schwäbisch Gmünd geboren.

2. Der 1,88 Meter große Linkshänder spielte in der Bundesliga für Frisch Auf Göppingen (2007-2011), HBW Balingen-Weilstetten (2011-2014) und steht seit 2014 beim TSV Hannover-Burgdorf unter Vertrag.

3. Obwohl der 26-Jährige bereits im April 2010 (gegen Dänemark) sein Länderspiel-Debüt bei den Männern feierte, brachte es Häfner vor dem EM-Finale auf nur 25 Länderspiele, in denen er 39 Tore erzielte – allein acht in Polen gegen Dänemark und Norwegen.

4. Häfner ist Linkshänder (und -füßer), „aber nur, wenn ein Ball im Spiel ist“. Schreiben, essen und die meisten anderen Dinge? Mit rechts!

5. Wie „Kai aus der Kiste“ kam Häfner nun wirklich nicht. In Hannover spielt er eine überragende Hinrunde. 105 – kein Spieler warf bis dato mehr Feldtore als er. Zum Vergleich: In der kompletten Vorsaison traf Häfner „nur“ 139-mal.

6. Sorry, liebe Frauenwelt: Häfner ist vergeben. Saskia heißt die Glückliche, die zum Finale natürlich nach Krakau „eingeflogen“ wurde. Im Sommer sollen die Hochzeitsglocken läuten.

7. 2009 wurde Häfner in Ägypten mit der deutschen Auswahl Junioren-Weltmeister (im Finale gegen – schon wieder! – Dänemark) – zusammen mit Spielern wie Patrick Wiencek, Patrick Groetzki und Steffen Fäth.

8. Die Häfners sind eine Handball-Familie. Die jüngeren Brüder Jan und Max sowie Cousin Felix spielen beim Oberligisten TSB Gmünd und haben das Finale beim Public Viewing im größten Gmünder Kinosaal verfolgt.

9. In Tübingen hat Häfner seinen Bachelor in Sportmanagement gemacht und peilt jetzt an der Fern-Uni Bad Honnef seinen Master im Fach General Management an. Aktueller Stand: Drittes Semester.

10. Kai Häfner ist bescheiden: „Ich habe Deutschland ins Finale geworfen? Ohne Rune Dahmke am Ende der regulären Spielzeit gegen Norwegen wären wir jetzt nicht in diesem Endspiel. Das war schon Gänsehaut pur, immerhin hat Rune aus einem Null-Winkel getroffen.“

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Ein Artikel von
Tamo Schwarz
Sportredaktion

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