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Post aus Polen: Neue Typen hat das Land

Tag 6 Post aus Polen: Neue Typen hat das Land

Ich bin in der Hauptrunde. Also die deutsche Handball-Nationalmannschaft. Und mit ihr die Journalisten-Schar, die ihre Hotelzimmer in Breslau nicht verlassen muss. Zweifel hatte ich schon vor dem Sieg gegen Slowenien keine mehr. Die Mannschaft ist spannend, jung, ungestüm. Es fühlt sich an wie Aufbruchstimmung.

Wer hatte eigentlich gesagt, dass dieser Mannschaft die Typen fehlen? Bundestrainer Dagur Sigurdsson macht einen Riesenjob in Polen. Unaufgeregt, kompetent, voller Vertrauen. Die Typen kommen dann ganz von alleine: Andi Wolff im Tor (Jahrgang 1991), Finn Lemke (1992), der einen Abwehrchef aufs Parkett zaubert wie ein Alter. Und der Käpt’n: Steffen Weinhold glänzt mit stillem Charisma, trägt einen Riesensack voller Verantwortung mit sich herum. Spanien war die Geburt des Spirits, Schweden die taktisch feine Wende, Slowenien die Geburt einer Mannschaft, die noch Großes vor sich hat. Großes? Ich traue Deutschland das Halbfinale zu. Dann ziehen wir alle um. Nach Krakau.

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