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Post aus Polen: Dem Russen sei Dank

Tag 11 Post aus Polen: Dem Russen sei Dank

Ich sage: Dass die Deutschen heute in der Jahrhunderthalle von Breslau überhaupt Handball spielen, ist dem Russen zu verdanken. Dem Russen? Mein Kollege rät mir, ich solle nicht ihn behelligen, aber mein Angeberwissen bloß nicht dem Leser vorenthalten. Wozu sei denn meine „Post aus Polen“ sonst da? Mit Fotografen ist nicht zu spaßen.

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Jahrhunderthalle: Die sich vierfach verjüngende, freitragende Kuppelkonstruktion war die größte ihrer Zeit.

Quelle: Sascha Klahn

Breslau. Liebe Leser, es war Max Berg, der Breslau mit der Jahrhunderthalle (Hala Stulecia) die Moderne brachte. Gebaut wurde sie von 1911 bis 1913, und damals war die niederschlesische Stadt im Kaiserreich so etwas wie das Mekka der architektonischen Avantgarde. Seit 2006 gehört die aus damals revolutionärem Stahlbeton errichtete Jahrhunderthalle zum Unesco-Weltkulturerbe, ist Wahrzeichen mit ihrer markanten Kuppel, gebaut nach Vorbild des Pantheon in Rom. Ein Glücksfall, denn die Russen nutzten den Kuppelbau während der Luftangriffe auf die Stadt im Zweiten Weltkrieg als Orientierungspunkt für ihre Angriffe auf Breslau und verschonten die Arena.

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Handball EM 2016 Polen
Handball EM 2016 Polen
Ein Artikel von
Tamo Schwarz
Sportredaktion

Foto: Kann seinen EM-Turnierauftakt am Sonnabend kaum erwarten: DHB- und THW-Akteur Steffen Weinhold.

Deutschland steht im Halbfinale: Was vor dem Turnier unglaublich erschien, hat sich die deutsche Mannschaft durch ihren unbändigen Auftritt erarbeitet. Nun geht es am Freitagabend (18.30 Uhr) gegen den Ersten der Hauptrundengruppe 1, Norwegen. Und danach wissen wir mehr.mehr

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Tag 10
Foto: Tamo Schwarz berichtet für die Kieler Nachrichten von der Handball-EM in Polen.

Tag zehn in Breslau. Und Kattowitz. Und Krakau. Ich pendele von Highlight zu Highlight. Sieben Tage liegen noch vor mir. Das muss jetzt auch mal gesagt werden: Ich vermisse meine Familie.

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