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Post aus Polen: Schwedischer Leichtsinn

Tag 3 Post aus Polen: Schwedischer Leichtsinn

Staffan Olsson, Ola Lindgren und Dagur Sigurdsson haben einiges gemeinsam: Sie haben den Mut, Talenten das Vertrauen zu schenken. Sie denken nicht nur an die EM, sondern an die Zukunft. Darum freut sich Stefan Lövgren auf das Duell Deutschland gegen Schweden.

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Post vom Kapitän: Ex-Zebra Stefan Lövgren (re.) und KN-Redakteur Tamo Schwarz mit offzieller EM-Pudelmütze.

Quelle: Sascha Klahn

In beiden Mannschaften würden momentan nur ein oder zwei Spieler den Sprung in eine Weltauswahl schaffen. Mattias Andersson, klar! Steffen Weinhold, vielleicht. Aber dann? Ich finde die neuen, jungen Spieler auf beiden Seiten interessant. Und wenn ein Kim Ekdahl du Rietz nicht die Motivation hat, für sein Land zu spielen, dann soll er auch nicht spielen.

Wenn unsere Mannschaft so auftritt wie in der ersten Halbzeit gegen Slowenien, hat sie eine Chance: mit Mut, Disziplin, Offensivdrang. Ein Youngster wie Philip Stenmalm war da in der Abwehr fehlerfrei. Und das mit 23 Jahren und erst elf Länderspielen. Nach der Pause wurde das alles überlagert von jugendlichem Leichtsinn und fehlender Routine. Morgen fliege ich in den Urlaub, am Finalwochenende bin ich zurück in Polen. Ich bin wirklich gespannt, was mich dann erwartet.

Zur Person:

Stefan Lövgren (45) spielte von 1999 bis 2009 beim THW Kiel. Mit den Zebras wurde der Schwede siebenmal deutscher Meister, gewann 2007 die Champions League. Heute lebt der Kieler Ex-Kapitän mit seiner Familie in Kungälv bei Göteborg und ist Geschäftsführer der Marketing-Gesellschaft des schwedischen Handballverbandes.

Aufgezeichnet von Tamo Schwarz

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