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Altenholz plant großen Wurf

Handball Altenholz plant großen Wurf

Die Drittliga-Handballer des TSV Altenholz nehmen Anlauf für den großen Sprung und starten runderneuert in die nächste Saison. Mit fünf Neuzugängen, einem neuen Trainer und neuen Partnern wollen die Wölfe den Aufstieg in die Zweite Bundesliga schaffen. Wie? Das erklärten sie am Dienstagabend im Rahmen eines Sponsorentreffens.

Da geht’s lang in Richtung Zweite Liga: Wie bei Wölfen so üblich, beschnupperten sich Neu-Coach Martin Niersberger (Mitte) und seine Jungs zunächst einmal.

Quelle: eis: Thomas Eisenkrätzer

Altenholz. Es war gleichzeitig die erste Begegnung von Martin Nirsberger mit der Mannschaft. „Wir sind ja Wölfe und haben uns erst einmal beschnuppert“, sagte der 31-Jährige, der das Traineramt von Klaus-Dieter Petersen übernimmt. Petersen wird Nachwuchskoordinator beim THW Kiel, will aber auch den Altenholzern treu bleiben. „Ich ziehe ja traditionell gerne am schwarz-weißen Strang, aber auch am schwarz-gelben“, sagte der ehemalige THW-Profi. „Die Jugend zu fördern liegt mir am Herzen. Ich werde auch Martin als Mentor zur Seite stehen.“

Den gebürtigen Thüringer, Sport- und Geographielehrer und zweifachen Familienvater lernte Petersen in einem von ihm geleiteten Ausbildungskurs kennen, war zudem Prüfer in Nirsbergers A-Lizenz-Prüfung. „Martin ist unheimlich lerndurstig und will sich und die Spieler weiterentwickeln. Mit ihm werden wir vorankommen“, prophezeit Petersen. Nirsberger, der zuletzt beim HSV Handball und beim Hamburger Handballverband als Jugendtrainer tätig war, beschreibt sich selbst als freundlich, wissbegierig, leidenschaftlich und emotional. Ein Eindruck, den die Spieler nach dem ersten Training teilten. „Er ist sehr engagiert“, sagte Christian Drecke, nach dem Weggang von Ex-Kapitän Florian Hossner der neue Leitwolf. Selbstbewusst formulierte er das Saisonziel: „Es gibt eigentlich kein anderes Ziel, als Meister zu werden.“ Ein Ziel, das sich die Mannschaft nach dem dritten Platz in der Vorsaison selbst gesetzt hat. „Wir haben gerade am Anfang einiges liegengelassen“, sagte Kreisläufer Kjell Köpke. „Und nächste Saison sind wir nicht schlechter.“

Alle Neuzugänge kommen vom THW: Ole Diringer (Rückraum rechts), Jonas Ottsen (Rückraum links/Mitte), Dominik Plaue (Tor), Jan Boldt (Kreis) und Alexander Williams, der einen Profivertrag beim THW und ein Zweitspielrecht für Altenholz hat. Um den Aufstieg auch finanziell stemmen zu können, entschied sich der Verein, neue Wege bei der Sponsoren-Akquise zu gehen und engagierte die Vermarktungsagentur Partus Communication, mit deren Hilfe weitere Partner gewonnen werden sollen. „Wenn wir aufsteigen und auch in der Zweiten Liga bleiben wollen, müssen wir unsere wirtschaftliche Basis auf neue Füße stellen“, sagte Pressesprecher Matthias Ferke.

Ob der großen Ziele fällt die Sommerpause für die Spieler dieses Jahr so kurz wie nie aus. Als sie am Dienstag zum ersten Mal die Halle betraten, hatten sie schon einige Handball-Cross-Einheiten im Freien hinter sich. Als der neue Handball-Lehrer zum ersten Balltraining rief, gab er den Spielern gleich Hausaufgaben auf: 30 Seiten Lesestoff über Ernährung, Fitness und Regeneration, sowie Lauf- und Trainingspläne. „Ich bin sehr stolz und gespannt. Wir haben sehr, sehr hohe Ziele, an denen wir kontinuierlich arbeiten wollen“, sagte Nirsberger.

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