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Staatsprämien für die schönsten Stuten

Elitestutenschau Padenstedt Staatsprämien für die schönsten Stuten

65 Stuten aus knapp 20 Rassegruppen haben auf der 23. Elitestutenschau des Pferdestammbuchs SH/HH (PSB) ihre Zuchteignung unter Beweis gestellt. 15 Stuten wurden im Ponypark Padenstedt bei Neumünster mit 15 Staatsprämien ausgezeichnet.

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Wolfgang Kreikenbohm, der Herr des Ponyparks Padenstedt, wurde für sein ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.

Quelle: Jessica Bunjes

Padenstedt. „Eine sehr hohe Qualität“ attestierte Dr. Elisabeth Jensen (Felde), Geschäftsführerin und Zuchtleiterin des PSB, den Bewerberinnen: „Bis auf wenige Ausnahmen haben wir sehr gute Spitzenstuten gesehen.“ Zusammen mit ihr waren der PSB-Vorsitzende Hans-Heinrich Stien (St. Peter-Ording) und PSB-Vorstandsmitglied Jutta Schlüter (Appen-Etz) in der Stuteneintragungskommission, die die Ponys in Kooperation mit den jeweiligen Rassevertretern begutachtete. Wegen hoher Temperaturen fanden diesmal alle Beurteilungen in der Reithalle statt. „Das ist das erste Mal, dass wir die Schrittringe wegen zu guten Wetters in die Halle verlegen mussten“, so Jensen.

 Nicht nur durch ihre Anzahl von 22 vorgestellten Ponys – wieder die zahlenmäßig stärkste Rassegruppe –, sondern auch durch Typschönheit und Bewegungsstärke zeichneten sich die Deutschen Reitponys aus. Mit der Siegerschärpe wurde die dreijährige Steendieks Baronessa v. FS Dali geschmückt, die insbesondere durch ihre guten Grundgangarten bestach. Die Rassevertreterin stammt aus der Zucht von Peter Böge, der insgesamt sieben Stuten präsentierte und mit Steendieks Classic Girl und Steendieks Golden Dream (beide abstammend von Steendieks Champ of Glory) auch die erste und zweite Reservesiegerin stellte.

 Eine gute Grundqualität wiesen auch die sechs Mini-Shetlandponys auf, von denen schließlich Steinburgs Komtess (Züchterin und Besitzerin: Tanja Ehlers, Bokhorst) zur Rassesiegerin gekürt wurde. Als einzige Vertreterin ihrer Rasse war dagegen das Fellpony Riant de Knip aus der Zucht der ZG Krüger in Grönwohld aus den Niederlanden angereist. Die Stute ging zwar ohne Konkurrenz an den Start, machte aber durch so gute Anlagen auf sich aufmerksam, „dass sie sich auch gegen Mitbewerberinnen hätte durchsetzen können“, so Jensen.

 Auch die beiden Schleswiger Kaltblutstuten stachen positiv hervor. Rassesiegerin Gucci (Peter Bartelsen, Handewitt) bekam für ihre außergewöhnliche Typstärke zudem den erstmals vergebenen Wanderpreis der typschönsten Siegerstute. Er wurde zum Abschluss des Tages von der Sonderkommission – bestehend aus Hans-Adolf Witthöft (Preetz), Harald Sievers (Nortorf) und Claudia Clausnitzer (Aumühle) – vergeben. Mit dem Titel der Elitestute wurden sieben Stuten ausgezeichnet, die sich bereits in der Zucht bewährt haben.

 Abgerundet wurde das Programm mit einem Jungzüchterwettbewerb, aus dem Johanna Hagemeister (Trittau) aus der Mannschaft der Jüngeren als beste Vorführerin hervorging.

 Für seine Verdienste in der Zucht wurde schließlich ein Zweibeiner ausgezeichnet: Gastgeber Wolfgang Kreikenbohm erhielt, auch für sein großes ehrenamtliches Engagement, die Gustav-Rau-Medaille der FN.

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